Das Renten-Rechnungswesen / Nach der BfA Berlin entscheidet sich auch die LVA Rheinprovinz für CS/2

Ulm (ots) - - CeBIT 99: Halle 1 Stand 4D2 -

- Zweitgrößter Haushalt Deutschlands wird über CS/2 Rechnungswesen verwaltet -

Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) mit Hauptsitz in Berlin und die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinprovinz mit Hauptsitz in Düsseldorf haben nach Entscheidungen ihrer jeweiligen Geschäftsführungen beschlossen, in beiden Häusern ein neues Rechnungswesen auf der Basis einer betriebswirtschaftlichen Standardsoftware einzuführen. Im Rahmen eines Kooperationsvertrages, an dem auch die LVA Westfalen in Münster beteiligt ist, wurde gemeinsam eine europaweite Ausschreibung durchgeführt. Nach erfolgreicher Testierung sowie dem Abschluß der ersten Projektphase bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte BfA in Berlin hat sich mit der LVA Rheinprovinz, dem größten Träger der Arbeiterrentenversicherung, bereits der zweite deutsche Rentenversicherungsträger für die integrierte Komplettlösung CS/2 des Ulmer Softwarehauses Wilken entschieden.

Rund 500 der 25.000 Mitarbeiter der BfA in Berlin sollen im Endausbau mit CS/2 arbeiten. Der Berliner Versicherungsträger hat sich dabei sowohl für den Einsatz der CS/2 Finanzbuchhaltung als auch der CS/2 Anlagenbuchhaltung und des CS/2 Controllings entschieden. Damit laufen bei der BfA der gesamte Zahlungsverkehr und die Buchhaltung künftig über das CS/2 Rechnungswesen. Bei ca. 25 Millionen Versicherten und ca. 7 Millionen Rentenempfängern und einem Volumen von insgesamt rund 210 Milliarden DM ein eindrucksvoller Buchungsstoff, der hier verarbeitet werden muß.

Natürlich kann die besondere Problematik eines Rentenversicherungsträgers nicht ausschließlich mit "Software von der Stange" gelöst werden. Zumal das Rechnungswesen bei der BfA bislang mit einer individuell programmierten Lösung abgebildet wurde, die vollständig auf die Bedürfnisse der Behörde abgestimmt war. Diese Lösung war zwar funktional optimal zugeschnitten, doch technologisch nicht mehr auf dem neuesten Stand und in der Pflege zu aufwendig. Deswegen galt es, eine Standardlösung zu finden, die an die Bedürfnisse der BfA angepaßt werden kann. In CS/2 geschieht dies über das CS/2 Business Framework OSA, dessen Flexibilität mit ein Entscheidungsgrund zugunsten von Wilken war. Bis Ende des Jahres 2000 sollen sämtliche BfA-Besonderheiten abgebildet werden, die vom Zahlungseingang bis zur Haushaltsplanung/-überwachung und zur Integration individueller Anwendungen, wie zum Beispiel der Zahlungsanordnungen oder der Beschaffung, reichen. Zu den wichtigsten und ersten Projektschritten gehörte die Automatisierung der Kommunikation mit den Banken via electronic banking.

Teilweise Neuland betritt die BfA mit dem Ausbau der Kostenrechnung und der Anlagenbuchhaltung. Im Bereich der Kostenrechnung sollen zunächst die bestehende Kostenstellenrechnung ausgebaut und danach die Kostenträgerrechnung eingeführt werden. In der Endstufe plant man dann die Implementierung der Prozeßkostenrechnung. Die Einführung einer leistungsfähigen Anlagenbuchhaltung war durch die stark gestiegene Zahl der Anlagegüter nötig geworden, die mit den herkömmlichen Methoden kaum noch zu verwalten ist.

Die Entscheidung für CS/2 fiel nicht nur wegen der flexiblen Anpassungsmöglichkeiten der Software. Die direkte Betreuung durch den Hersteller war ebenso wichtig wie das Zertifikat nach ISO 12 119, speziell auch in Hinsicht auf die Euro und Jahr 2000-Problematik.

Bei der LVA Rheinprovinz werden künftig zwischen 150 und 200 Arbeitsplätze der rund 5.500 Mitarbeiter mit dem CS/2 Rechnungswesen ausgestattet.

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Software von Wilken wird in rund 450 Unternehmen und Behörden mit mehr als 700 Installationen weltweit eingesetzt. In Deutschland und der Schweiz beschäftigt Wilken mehr als 150 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz lag 1998 bei DM 31,8 Mio. DM. CS/2 ist heute in unterschiedlichen Branchen zu Hause, bei Industrieunternehmen, Dienstleistern, bei Energieversorgern, im Handel, bei Versicherungen, Banken und Finanzdienstleistern, in Druckereien/Verlagen sowie in der Öffentlichen Verwaltung. Zielgruppe ist der Mittelstand ab ca. 100 Mitarbeitern bis hinauf zum Großunternehmen.

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