Koczur: NÖ Volkspartei kommt mit SP-Arbeitstempo offensichtlich nicht mehr mit

Nicht wehleidig in die Vergangenheit schielen, sondern offensiv in die Zukunft schauen

St. Pölten, (SPI) - "Die Niederösterreichische Volkspartei kommt mit dem Arbeitstempo der NÖ Sozialdemokraten offensichtlich nicht mehr mit. Wenn der "Gemütszustand" der Mehrheitspartei im NÖ Landtag bereits so angegriffen ist, daß man sich bemüßigt fühlt, in eigenen Pressekonferenzen sein Leid zu klagen, anstatt für das Land zu arbeiten, so ist die "Sensibilitätskurve" der ÖVP wohl am Boden angelangt", kommentiert der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Anton Koczur, heutige Aussagen von VP-Klubobmann Ernst Strasser. Die NÖ Sozialdemokraten haben in den letzten Monaten die entscheidenden Themen in Niederösterreich vorgegeben. Familie, Verkehr, Beschäftigung, Wirtschaft - in allen Bereichen wurden entsprechende Initiativen gesetzt, Schwerpunktprogramme entworfen und Aktivitäten vor Ort in den Gemeinden und Regionen durchgeführt. Während die ÖVP in einem Gemütszustand der "Selbstzufriedenheit" nach dem Motto "Ist eh alles in Ordnung" zu verharren scheint, sehen die NÖ Sozialdemokraten mit ihrem neuen Landesvorsitzenden, Bundesminister Mag. Karl Schlögl, offensiv in die Zukunft.****

"Wenn das Irritationen bei unserem Regierungspartner hervorruft, so nehmen wir diese zwar zur Kenntnis, sie werden uns jedoch sicher nicht vom Kurs abbringen. Wenn ein Herr Landeshauptmann sich in seiner Rolle als Eröffner von Kreisverkehren und Mentor von "Erwin Pröll-Aussichtswarten" bedrängt fühlt, dann können wir ihn getrost beruhigen. Diese Rolle wollen wir ihm sicher nicht streitig machen. Jedoch werden wir Erwin Pröll erinnern, daß Niederösterreich nicht das vorgelagerte "Disneyworld" seines Wiener Wohnsitzes ist, sondern primär die Heimat der Menschen, die uns gewählt haben, um ihr Leben zu verbessern und ihnen ihre Zukunftsaussichten zu wahren", so der SP-Klubobmann. Die NÖ Sozialdemokraten sind verläßliche Partner wenn es darum geht, für das Land und seine Menschen zu arbeiten - um Personenkult und Selbstdarstellung sollen sich andere kümmern. Eine Politik der "Verhinderer" und "Neinsager" hat dazu geführt, daß wir beim Pro-Kopf-Einkommen unter den europäischen Durchschnitt gefallen sind, daß wir technologiepolitisch gewaltigen Aufholbedarf haben und die Verkehrssituation auf den Hauptverkehrsadern mittlerweile zur tagtäglichen Katastrophe ausartet. Offensiv in die Zukunft schauen, nicht wehleidig nach der Vergangenheit schielen - dafür sind wir als Partner zu haben. Wenn sich die ÖVP ins politische Schmollwinkerl zurückziehen will, so leistet sie dem Land und sich selbst einen schlechten Dienst", so Klubobmann Abg. Anton Koczur abschließend. (Schluß) fa

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