Kosovo-Krise und mögliche Folgen für Österreich

Fachvortrag in der NÖ Landesakademie

St.Pölten (NLK) - Sollte es bis 15. März - der vereinbarten Wiederaufnahme der Kosovo-Friedensgespräche von Rambouillet - zu keiner Annäherung zwischen den Streitparteien kommen, könnte ein bewaffneter Konflikt in der Nachbarschaft Österreichs drohen. Dieses "Schicksalsdatum" ist Anlaß für einen Fachvortrag am Donnerstag, 11. März, in der NÖ Landesakademie in St.Pölten. Oberst Mag. Gustav E. Gustenau, Balkanexperte an der Landesverteidigungsakademie Wien und Major Mag. Walter Feichtinger, Mitarbeiter am Institut für Internationale Friedenssicherung, werden sich mit der gegenwärtigen militärischen Lage im Kosovo, den Optionen des Westens und den Auswirkungen des Konfliktes auf Österreich auseinandersetzen und auch der Frage nachgehen, ob und wie Österreich die Rolle eines neutralen Vermittlers übernehmen könnte. Vorstellbare sicherheitspolitische Auswirkungen auf Österreich wären etwa ein verstärkter Flüchtlingsstrom und das allgemeine Gefahrenpotential, das mit einer politisch instabilen Region und einem Krieg "vor der Haustüre" verbunden ist.

Der Fachvortrag zur Kosovo-Krise wird vom Österreichischen Ost-und Südosteuropa-Institut und der NÖ Landesakademie veranstaltet. Donnerstag, 11. März, NÖ Landesakademie, 3109 St.Pölten, Neue Herrengasse 17A, Beginn 10 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen und Informationen: NÖ Landesakademie, Telefon 02742/294-7460, Dr. Bachmaier.

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