Alpentherme Payerbach:

Gestaltungs-Beirat beurteilt Pläne positiv

St.Pölten (NLK) - Die Projektpläne, die Ing. Wolfgang Kubat, Geschäftsführer der Alpentherme Payerbach, dem Beirat zur Beurteilung der Gestaltung der Alpentherme in seiner ersten Sitzung vorlegte, stießen auf allgemeine Zustimmung. Niederösterreichs oberster Ortsbildpfleger, Dipl.Ing. Peter Obleser, bezeichnete die nunmehr vorliegenden überarbeiteten Entwürfe als großen Schritt nach vorn.

Der Beirat wurde von Payerbachs Bürgermeister Johann Svoboda einberufen, um sicherzustellen, daß die Alpentherme Payerbach nicht nur funktionell den Anforderungen entspricht, sondern sich auch harmonisch in die Umgebung einfügt. "Nach dieser Sitzung und dem positiven Urteil der Experten bin ich zuversichtlich, daß die Alpentherme allen Anforderungen gerecht werden wird," erklärte der Payerbacher Bürgermeister. Die Verbesserungen betreffen vor allem die Pkw- und Lkw-Zufahrten und den Hotelbereich. Die Zufahrten wurden aus dem unmittelbaren Bereich der anraindenden Einfamilienhäuser an den nordöstlichen Rand der Liegenschaft zum neuen Verkehrsknoten verlegt. Die Hotelanlage weist nun an Stelle der sternförmigen Anordnung eine den Geländeformationen angepaßte, zeilenförmig strukturierte Bauweise auf. Einziger Kritikpunkt seitens Raumplaner und Ortsbildgestalter während der Sitzung: das vorliegende Straßenprojekt der "Verkehrsspange" zwischen Höllental-Bundesstraße und der Landesstraße. Bürgermeister Swoboda versprach, gemeinsam mit den Planern des Verkehrsprojektes eine neue Lösung zu finden.

In Payerbach soll eine Thermen-, Tourismus- und Freizeitanlage mit 600 Hoteleinheiten im 5-Stern-Standard, eine Thermalquelle und Europas größtes Zentrum für Ganzheitsmedizin entstehen. Ziel ist die Zusammenführung alternativer Heilmethodik mit der Schulmedizin, wobei besonderer Wert auch auf Prävention und Bewußtseinsbildung gelegt wird. Am Fuß des Semmering, nur eine Stunde von Wien entfernt, wird damit ein innovatives Konzept umgesetzt, das für den Gesundheitstourismus neue Maßstäbe setzt. Das Projektvolumen beträgt rund 1,1 Milliarden Schilling. Nach einem Gutachten des Wirtschaftsforschers Egon Smeral (WIFO) wird die Alpentherme Payerbach rund 900 Arbeitsplätze in der Region schaffen und 1 Milliarde Schilling Wertschöpfung bringen.

Nächster Schritt zur Realisierung der Alpentheme Payerbach:
bereits Mitte März werden bei der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen die Unterlagen für die Betriebsanlagen-Genehmigungsverfahren vorgelegt werden.

Rückfragen: Ing. Wolfgang Kubat, Alpentherme Payerbach Planungs-, Errichtungs- und Betriebsgesellschaft m.b.H., 1070 Wien, Zieglergasse 67, Telefon 01/5241414-0, Fax 01/5241342.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2180

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK