Fischer-Deponie: Wieder drei Fässer geortet

Rund 20 bis 30 Fässer werden im "Untergrund" vermutet

St.Pölten (NLK) - Schon wieder wurden im "Untergrund" der Fischer-Deponie in Theresienfeld bei Wiener Neustadt, für deren Räumung derzeit die Voruntersuchung mit acht Bohrungen und zahlreichen kleineren "Erkundigungen" durchgeführt wird, gefüllte Fässer geortet. Drei Fässer wurden im Ostteil der Deponie in drei oder vier Meter Tiefe festgestellt. Zwei Fässer werden morgen, Dienstag, um 9.30 Uhr geborgen, wo sie für die Journalisten unter die Lupe genommen werden. Eines von diesen drei Fässern war bereits ausgeronnen. 20 bis 30 Fässer werden in der Nähe vermutet. Schon bei der ersten Einsatz der Arbeiten, die seit dem 11. Februar laufen, wurden acht kaputte Fässer geborgen, berichtete heute der Deponie-Koordinator und Bezirkshauptmann-Stellvertreter Dr. Heinz Zimper.

Die Voruntersuchungen in der 780 Meter langen, rund 100 Meter breiten und bis zu 22 Meter tiefen Deponie, bei der die Feststellung derartiger Fässer nur zur europaweiten Ausschreibung erfolgt, werden diese Woche beendet. Die endgültige Räumung, bei der dann neben dem Müll auch alle Fässer ausgeräumt werden, folgt mit Anfang 2000. Die Deponie wird dabei nicht nach in Metern bestimmten Segmenten, sondern in Tonnagen geräumt, und zwar die ganze Altlast und nicht zuerst der Westteil, wie seinerzeit vorgeschrieben. Dabei mußten dem früheren Deponiebetreiber aufgrund der gesetzlichen Vorschriften die üblichen Fristen eingeräumt werden. Diese läuft bis Ende Juni für die ersten 120.000 Tonnen Abfälle aus. Der frühere Deponiebetreiber erhält -dies ist ebenfalls vorgeschrieben - noch eine Nachfrist. Das geht sich für die erste Fahrt mit dem LKW mit Anfang 2000 aus. Bis Ende 2002 soll die Deponie dann geräumt sein.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK