LIF-Bolena zum Frauentag: Den Frauen eine echte Chance geben!

Wiener Liberale kritisieren frauenfeindliche Lösung von SP-Stadträtin Brauner

Wien (OTS) Die Wiener Gemeinderätin des Liberalen Forums, Alexandra Bolena, erinnerte heute anläßlich des internationalen Tages der Frau daran, daß auch nach mehr als acht Jahrzehnten - 1911 war der erste Frauentag - die Anliegen und Forderungen der Frauen sich nur unwesentlich geändert hätten.

"Mehr Chancen bei der politischen Gestaltung, das Recht auf Arbeit und gleiche Löhne sowie das Ende der Diskriminierung am Arbeitsmarkt: Die Probleme der Frauen sind prinzipiell die gleichen geblieben", so Bolena, alle Ankündigungen der Regierung seien Schall und Rauch geblieben.

In Wien liege die Frauenerwerbsquote mit über 60 Prozent zwar höher als in den anderen Bundesländern Österreichs, allerdings verdienen die Frauen immer noch bis zu vierzig Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Frauen bedürfen außerdem viel häufiger finanzieller Hilfe, was durch eine kürzlich präsentierte Caritas-Studie untermauert wurde: Rund zwei Drittel aller Menschen, die bei der Caritas finanzielle Unterstützung suchen, sind Frauen, ein Drittel davon Allein-erzieherinnen.
"Die Frauen tragen die Last der Armut", betonte die liberale Mandatarin und forderte eine "wirkliche Chancengleichheit, die man im täglichen Leben auch sieht und spürt."

Heftige Kritik übte die LiF-Politikerin an der praktizierten Wiener SP-Frauenpolitik. "Es ist unverständlich, warum Stadträtin Brauner den jungen Müttern, die Karenzersatzgeld beziehen, sämtliche Möglichkeiten vorenthält, sich deren Lebensstandard mit ein paar Schilling in Form eines Zusatzverdienstes ein wenig verbessern zu können."
Frauen wollen Familie und Beruf - die derzeitige Politik auf Bundes-und Landesebene gestatte dies aber nicht, so Bolena. Weiters bemängelte sie, daß in Wien zwar vier Gewerbeparks entstehen sollen, es aber zuwenig diesbezügliche Frauenförderung gebe. Außerdem solle sich die Stadt Wien ihrer Rolle als Dienstgeber erinnern und Frauen eine berufliche Karriere ermöglichen. Die bisherige Situation sei nämlich katastrophal. "Im Zusammenhang mit Frauenförderung soll die SPÖ weniger reden und mehr umsetzen. Was wir brauchen, ist eine zeitgemäße Frauenpolitik, die ein Nebeneinander von Familie und Beruf ermöglicht", so der abschließende Appell der LiF-Abgeordneten an die Stadtregierung.

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