Lawinen: Wirtschaft forciert Hilfe für betroffene Betriebe

Gürtler: Hilfsprogramm soll rasch umgesetzt werden - Kröll auf ITB: Die Gäste kommen wieder. Optimismus für Sommersaison

pwk - Hilfe für die von der Lawinenkatastrophe betroffenen Unternehmen hat für die Wirtschaftskammer Österreich oberste Priorität. Über Initiative von WKÖ-Präsident Leopold Maderthaner werden deshalb noch in den nächsten Tagen Spitzenpolitiker und hochrangige Wirtschaftsvertreter in Wien zu einer Koordinierungssitzung zusammentreffen, um die für die Betriebe und deren Mitarbeiter in Aussicht genommenen Hilfsprogramme zu konkretisieren und zusätzliche Hilfsaktionen einzuleiten. "Damit wollen wir entscheidend zu einer raschen, effizienten und möglichst umfassenden Hilfe beitragen", erklärte die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Elisabeth Gürtler, am Montag in einer Pressekonferenz der Wirtschaftskammer auf der Internationalen Tourismusbörse ITB in Berlin. ****

Für Österreich stehe die ITB diesmal ganz im Zeichen der Bemühungen, die internationale Öffentlichkeit über die Situation nach den schmerzvollen Lawinenereignissen zu informieren. In den heimischen Wintersportgebieten herrschten derzeit hervorragende Bedingungen. "Aus diesem Grund hoffe ich insgesamt, für ganz Österreich gesehen, auf eine positive Wintersaison", stellte der Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Hansjörg Kröll, vor in- und ausländischen Journalisten auf der ITB fest.

In der ersten Hälfte der Wintersaison, von November 1998 bis Jänner 1999, wurden rund 22,5 Millionen Gästenächtigungen verbucht, um 9,5 Prozent oder zwei Millionen mehr als im gleichen Zeitraum des Winters 1997/98. Auch der Februar ist bis zu den Lawinenabgängen ausgezeichnet gelaufen. Wie Experten von der ITB berichten, bleibe Österreich trotz der Lawinenkatastrophe bei den deutschen Urlaubsgästen beliebt. Es habe zwar kurzfristige Umbuchungen gegeben, auf längere Sicht werde Österreichs Tourismus aber keine Einbußen erleiden. "Die Gäste kommen wieder", verweist Kröll auf aktuelle Äußerungen aus den Chefetagen großer deutscher Reiseveranstalter.

Durchaus optimistisch zeigte sich Kröll auch für die - bei der ITB im Vordergrund stehende - Sommersaison 1999. Die Betriebe seien darauf gut vorbereitet. Obwohl die Betriebe allein in den letzten fünf Jahren 75 Milliarden Schilling in die Qualität investiert haben, ist die Investitonsbereitschaft weiterhin groß. Dies sei ein Zeichen dafür, daß man in der Tourismusbranche weiterhin mit einer guten Konjunktur rechnet.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Syndikus Dr. Paul Schimka
Tel. 501 05 DW 3567

Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß