Konjunktur im Baugewerbe weiter unter Druck

Auftragsbestände im 1.Quartal wieder um 1,5 Wochen gesunken Dramatischer Auftragseinbruch in Wien

Wien (Pwk) - Die Konjunktur im Baugewerbe gerät immer weiter unter Druck. Im 1. Quartal 1999 sind die Auftragsbestände der rund 10.000 Betriebe um 1,5 Wochen auf durchschnittlich 14,9 Wochen gesunken, meldet die Bundesinnung der Baugewerbe. Damit ist der größte heimische Arbeitgeber auf das Niveau von 1997 zurückgeworfen worden. Vor allem in Wien hat sich die Lage dramatisch zugespitzt. Hier gingen die Auftragsbestände gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,4 Wochen zurück, gefolgt von der Steiermark (-4,2 Wochen) und Oberösterreich (-2,5 Wochen). Etwas besser lief es in Kärnten (+4,1 Wochen), Salzburg (+3,1 Wochen) und Vorarlberg (+2,8 Wochen). Einziger Lichtblick: gegenüber dem 4. Quartal 1998 ist der Auftragsbestand wieder um 2,1 Wochen gestiegen, allerdings von einem sehr niedrigen Niveau. ****

Besonders zu schaffen macht den Betrieben der rapide Preisverfall in der Branche. 92 % der Unternehmen machen die Preiskonkurrenz verantwortlich für das schlechte Geschäft. Im vergangenen Jahr waren es noch 83%. Bereits an zweiter Stelle stehen die hohen Personalkosten (49%, Vorjahr 42%), gefolgt von administrativen Belastungen (37%, Vorjahr 30%).

Ihre ganze Hoffnung setzen die Baumeister in die privaten und gewerblichen Auftraggeber. In diesem Segment erwarten sich 22% der Unternehmen steigende Auftragseingänge gegenüber 20%, die mit sinkenden Auftragseingängen rechnen. Vom öffentlichen Auftraggeber werden auch weiterhin keine Impulse kommen. Die Hälfte der Betriebe befürchtet, daß das Auftragsvolumen weiter sinken wird.

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