Cerwenka: Mehr Landesmittel für die Erwachsenenbildung

Studie der OECD belegt, daß wesentlich mehr Förderungsmittel notwendig sind

St. Pölten, (SPI) - "Weiterbildung ist im heutigen Berufsleben unverzichtbar, die sich ständig veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft stellen auch die Erwachsenen im Rahmen ihres Berufslebens immer wieder vor neue Herausforderungen. Deshalb ist die Haltung des verantwortlichen Finanzressorts in Sachen Budget für die Erwachsenenbildung absolut nicht verständlich: So wurde beispielsweise der Budgetansatz für die Erwachsenenbildung für das Jahr 1999 mit rund 12,7 Millionen Schilling veranschlagt, was einer Reduktion um rund 1,5 Millionen Schilling (10 %) gegenüber dem Voranschlag 1998 entspricht", kritisiert SP-Landtagsabgeordnete Helmut Cerwenka die Entwicklung. Wenn Niederösterreich seinen Stellenwert in Sachen Erwachsenenbildung aber zumindest beibehalten will, dann ist ein Umdenken einzufordern. Andere Bundesländer pumpen wesentlich mehr Mittel in die Erwachsenenbildung - so die Bundeshauptstadt Wien rund 230 Mio. Schilling. "Wenn wir künftigen Generationen Chancen geben, nicht nehmen wollen, muß auch ein entsprechender Mitteleinsatz gewährleistet sein. Eine zukunftsgerichtete Politik erfordert daher eine entsprechende Aufstockung der Mittel für die Erwachsenenbildung sowie entsprechende Förderinitiativen des Landes", deponiert Cerwenka seine Forderungen für die kommenden Budgetverhandlungen 2000.
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