Traditionelle chinesische Heilmethode jetzt im LKH Klagenfurt Bilateraler Vertrag Kärnten - China als Basis für Forschungsprojekt

Klagenfurt (OTS) - Es ist soweit: Kärntens Landesgesundheitsreferent LHStv. Dr. Michael Ausserwinkler hat es im Vorjahr in China in die Wege geleitet - nun wird in zwei Kärntner Krankenhäusern als Ergänzung auch die traditionelle chinesische Medizin angeboten. Zwei chinesische Ärzte, die gleichzeitig auch Lehrbeauftragte der chinesischen Akademie in Peking sind, bleiben vorerst ein Jahr in Kärnten und beteiligen sich an einem Forschungsprojekt im Landeskrankenhaus Klagenfurt und im Sanatorium Althofen. Teil des Projektes des Landes Kärnten sind auch Symposien für Krankenhausärzte und später auch für niedergelassene Ärzte. Die traditionelle chinesische Medizin umfaßt neben der Akupunktur, der Akupressur, der Moxibustion (das ist die Akupunktur mit rauchendem Moxa/Bleifußkraut) auch Körper- und Mentaltraining sowie eine besondere Ernährung.

Basis für das Kärntner Projekt ist ein bilateraler Vertrag zwischen Kärnten und China. Gesundheitsreferent Dr. Michael Ausserwinkler strich bei der nunmehrigen Präsentation besonders den Dialog zwischen der traditionellen chinesischen und europäischen Schulmedizin hervor. Im Rahmen des Vertrages werden Kärntner Ärzte auch in China vorort ihr Wissen erweitern und vertiefen. Im LKH Klagenfurt ist der Leiter der Schmerzambulanz in der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dr. Rudolf Likar, Projektbetreuer. Der Intensivmediziner ist ausgebildeter Akupunkteur.

Der medizinische Direktor des LKH Klagenfurt Dr. Anton Suntinger betonte bei der Vorstellung der chinesischen Ärzte, daß das nunmehrige neue Service ausschließlich Patienten des LKH zur Verfügung stünde. Die Leistungen werden nicht ambulant der Bevölkerung angeboten, sondern sind vielmehr möglicher Teil einer ergänzenden Behandlung im Krankenhaus.

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