Motz: Ziehen an einem Strang durch Bürgermeisterforum (4)

Korneuburg hat Chancen als "grüne Lunge"

Niederösterreich (OTS-SPI) Für eine bessere gemeidneübergreifende Kooperation in den Bereichen Raumordnung, Verkehr und Umwelt trat heute der Korneuburger Labg. Mag. Wolfgang Motz bei der Pressekonferenz im Rahmen des Aktionstages von Minister Schlögl ein.

Er regte die Schauffung eines Bürgermeisterforums, in denen die Bürgermeister gemeindeübergreifende Fragen diskutieren und lösen sollen, an: " Denn nicht eine zentrale Raumordnung soll über die Entwicklung in den Bezirken und Gemeinden entscheiden, sondern ich möchte, daß in Zukunft die Betroffenen viel stärker zu Wort kommen", stellte er fest.

Zu der von Minister Schlögl geforderten engeren Kooperation der Bundesländer in der Ostregion sagte Motz: "Ein Großteil der Anliegen, die den Bezirk Korneuburg betreffen, können nur in einem Zusammenhang mit Wien gesehen werden. Deshalb ist es für Korneuburg überlebenswichtig, daß noch viel stärker als bisher Gespräche zwischen den Bundesländern Wien und Niederösterreich geführt werden,"

Chance als "grüne Lunge"

"Große Chancen für den Bezirk Korneuburg liegen auch im Ausbau des Naherholungsangebots - auch hier wieder vor allem im Zusammenhang mit der geographischen Nähe zu Wien. Wichtigste Basis dafür ist der Schutz der Natur. Mit der Verordnung über die Schaffung eines Naturschutzgebietes "Stockerauer Au" wurde ein bedeutsamer Schritt in diese Richtung gesetzt", sagte Motz.

"Der Ausbau des Tagestourismus hat aber auch eine wichtige ökonomische Funktion: Durch die Bewahrung der Natur und den Ausbau der touristischen Infrastruktur - wie bereits im Landschaftsschutzgebiet Bisamberg geschehen - werden nicht nur die Lebensqualität für die Bewohner des Bezirkes gehoben, sondern auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Korneuburg hat so alle Chancen als "grüne Lunge" auch eine ökologische Musterregion zu werden."

Zur Verkehrsproblematik sagte er: "Der Besuch von Minister Schlögl ist für den Bezirk von großer Bedeutung. Mit der Forderung nach einer zügigen Verwirklichung der dringend notwendigen Verkehrs-projekte hat er ein klares Zeichen gesetzt, daß wir Sozialdemokraten die Untätigkeit der schwarzen Verkehrsreferenten in Bund und Land nicht hinnehmen werden und endlich Taten sehen wollen." (schluss)

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