FPÖ für die Erhaltung der "Klimt-Villa"

Wien, (OTS) Für die Erhaltung der "Klimt-Villa" in Wien-Hietzing sprach sich Donnerstag die Freiheitliche LAbg. Susanne Kovacic aus. Es sei nicht allein eine Frage des Denkmal- oder Ensembleschutzes, sondern eine kulturelle Aufgabe. Nachdem der
Bund, der derzeit im Besitz der Villa ist, dieser Aufgabe nicht nachkommen wolle, sei es an der Stadt Wien, entsprechende Schritte zu setzen.

So könnte die Stadt Wien dem Bund einen Grundstückstausch anbieten um in den Besitz der Villa mit dem kleinen Park zu
kommen. Es gebe, so Kovacic, mehrere Grundstücke in Wien an denen der Bund interessiert sei, möglicherweise sogar auch in Hietzing. Neben einem Klimt-Museum könnten auch ein Klimt-Shop und ein Klimt-Cafe entstehen und für Einnahmen sorgen. Das Museum könnte auch als Ausstellungsort für andere Künstler dienen. Insgesamt sollte dort eine lebendige Kulturstätte entstehen, auch der Garten der Villa könnte nach alten Fotos wieder hergestellt werden, wie
zu Klimts Zeiten. Man sollte auch versuchen einen privaten
Investor zu finden. Dieser müßte zwar einerseits zur Schaffung des Klimt-Museums und zur Erhaltung der Villa verpflichtet werden, andererseits könnte man einem privaten Käufer "als Zuckerl" eine Baumöglichkeit für Wohnungen am Rande des Parks einräumen.

Generell dürften die Vorgänge um die im Burgtheater gefundenen Klimt-Zeichnungen nicht symptomatisch für die Klimt-Villa werden: Man jammert über Renovierungs- oder Restaurierungskosten statt sich darüber zu freuen, daß Werke oder Wirkungsstätten promminenter österreichischer Künstler noch vorhanden sind, betonte Kovacic. (Schluß) js/vo

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