Letzte Vorbereitungen für neuen Start

Schneeberg-Zahnradbahn mit zwei neuen Triebwagenzügen

St.Pölten (NLK) - "Das ist wie ein neuer Start für eine Bahn, die schon den hundertsten Geburtstag erlebt hat", freut sich Dipl.Ing. Otfried Knoll, Geschäftsführer der NÖ VerkehrsorganisationsgesmbH. (NÖVOG), die maßgeblich mit der Aufrüstung der Schneebergbahn-Zahnradbahn zu tun hat. "Etwa einen Monat noch, und dann ist es so weit." Die Vorbereitungen für die "Hatscherte Kathl" oder die "Zacki", wie die Zahnradbahn scherzhaft auch genannt wird, sind jedenfalls weit gediehen. Mit dem Start in die neue Saison - am 24. April 1999 - werden die zwei Triebwagenzüge mit insgesamt 240 Sitzplätzen die 9 Kilometer lange Strecke und 1.200 Meter Höhenunterschied in 45 Minuten - statt wie bisher in 80 Minuten - vom Bahnhof Puchberg zur Station Hochschneeberg hochfahren. Und zwar nicht mehr mit Dampf, sondern mit Diesel.

Neben den zwei neuen Triebwagengarnituren und den dazugehörigen Diesellokomotiven sowie einer weiteren, auch mit Diesel betriebenen Lok und den erwarteten zusätzlichen 30.000 Fahrgästen werden noch mindestens zwei originale Dampfzüge den Wettbewerb aufnehmen. Die Kosten für die Zahnradbahn sind im internationalen Vergleich fast bescheiden: 55 Millionen Schilling wurden für die neuen Züge ausgeben, die 22 Millionen Schilling für die Werkstätten noch nicht mitgerechnet. Waagner-Biro als General-Unternehmer und die oberösterreichische Firma Swoboda erzeugen die Wagenkonstruktionen, Hunslet-Barclay Rail Ltd. aus Schottland fertigt den Zahnrad- und Lokomotiventeil. Die Kraft wird von Caterpillar-Motoren geliefert und über eine hydraulische Kupplung auf ein Achsgetriebe übertragen. Bei der Talfahrt sorgt die hydrodynamische Bremse für das "beherrschte" Tempo, und die elektronische Regelung des Motors und die Abgaskatalysatoren bringen zusätzliche Sicherheit und Umweltfreundlichkeit. Die Kosten für diese bahnbrechende Investition übernimmt die NÖSBB, an der die NÖVOG des Landes Niederösterreich und die ÖBB je 50 Prozent der Anteile halten.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK