Kindersitz im Auto ein unbedingtes Muß

Votruba: Gefahren-Reduzierung ist weiter anzustreben

St.Pölten (NLK) - Wenn Kinder bei Unfällen getötet oder schwer verletzt werden, weil sie ungesichert im Auto mitfahren, dann muß das ein mehr als deutliches Signal und zugleich auch eine Mahnung sein, daß die Fahrzeuglenker doch endlich die gesetzlichen Vorschriften einhalten müßten. Das sagte heute Landesrätin Traude Votruba zur Tatsache, daß ungesicherte Kinder ein siebenmal höheres Risiko zu schweren Verletzungen oder gar Todesfällen haben als gesicherte. Ein Drittel der im Auto transportierten Kinder sei in Niederösterreich nach wie vor ungesichert unterwegs. Die Gefahrenreduzierung sei mit allen Mitteln anzustreben und der Kindersitz im Auto "ein unbedingtes Muß", meinte dazu Votruba. Die Aktion "Känguru", welche vom Kuratorium für Verkehrssicherheit gemeinsam mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt in 88 Kindergartengruppen und bei 26 Elternabenden sowie bei Kindern der ersten und zweiten Volksschulklasse und an Vorschulen in 150 Klassen durchgeführt wird, könne als musterhaft gelten. Eine noch bessere Beteiligung würde nur nützen, hielt Votruba fest. In Niederösterreich waren 1997 durch Verkehrsunfälle 772 verletzte Kinder zu beklagen gewesen. 13 Kinder starben nach einem Verkehrsunfall.

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