Suchtprävention in Niederösterreich

Prokop: Gezielte Maßnahmen für Gefährdete

St.Pölten (NLK) - "Niederösterreich setzt seit 1994 laufend gezielte Maßnahmen zur Suchtprävention, die weltweit beispielhaft sind", erklärte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute im Vienna International Center bei der Eröffnung des Informationstages über Suchtprävention, der unter dem Motto "Phantasie verleiht Flügel" steht. Niederösterreich verzeichne vor allem im Schulbereich, in der aktiven Gemeinde-Jugendarbeit und in den Vereinen große Erfolge. Wichtigster Partner dabei seien die Fachstelle für Suchtvorbeugung und das Gesundheitsforum Niederösterreich. Prokop: "Aus der NÖ Jugendstudie 1997 geht hervor, daß rund 30 Prozent der Jugendlichen im städtischen oder stadtnahen Bereich, die in keine Vereine eingebunden sind, Haschisch konsumieren, von den Jugendlichen, die in Vereine integriert sind, dagegen nur 7 Prozent. Auch bei den Designerdrogen verhält es sich ähnlich." Heuer werde man daher den Schwerpunkt auf die sekundäre Suchtprävention legen. "Mit Hilfe von mobiler Jugendsozialarbeit und Streetworking wollen wir versuchen, gefährdete Jugendliche und Erwachsene vor dem Abrutschen in die Drogenszene zu bewahren", erläuterte Prokop.

Der Vorsitzende der UNO-Drogenkommission, Sandro Tucci, meinte, der Kampf gegen Drogen sei keineswegs verloren. Ziel des internationalen Drogen-Kontrollprogrammes der UNO sei es, der Drogenproduktion, dem Handel und dem Konsum entgegenzusteuern. In einigen Ländern sei dies mit Hilfe von speziellen Projekten bereits gelungen.

Die Tagung wurde vom Gesundheitsforum Niederösterreich, der Fachstelle für Suchtvorbeugung, dem NÖ Landesjugendreferat, dem Pädagogischen Institut NÖ und dem Verband der UNO-Korrespondenten in Wien organisiert.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2172Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK