HÖGER: 830 MILLIONEN FÜR BERUFSSCHULEN

Besuch der Landesberufsschule II in Stockerau

St. Pölten (SPI) Um die Attraktivität der Berufsausbildung weiter zu steigern, will LHStv. Ernst Höger bis 2003 runde 830 Millionen in die NÖ-Berufsschulen investieren und einen neuen Technologieschub im Bereich der Facharbeiterausbildung einleiten. Im Interesse der hohen Ausbildungsqualität sollen die Schulen modernisiert, ausgebaut und technisch auf den letzten Stand gebracht werden. "Wir würden damit österreichweit eine Spitzenposition einnehmen", betonte Höger.

Die baulichen Maßnahmen verlangen Investitionen von über 760 Millionen, weitere 70 Millionen sollen in die modernsten Technologien fließen. "Unsere bestausgebildeten Facharbeiter sind das Rückgrad der Wirtschaft und wir müssen den Lehrlingen von heute das Rüstzeug für den modernen Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbereich von morgen mitgeben, wenn sie und unsere Wirtschaft Zukunft haben sollen", unterstrich der Landeshauptmann-Stellvertreter gestern bei einem Besuch der Landesberufsschule II in Stockerau. Bis 2003 sollen die Schülerheime in Langenlois und St. Pölten generalsaniert, in Pöchlarn und Stockerau neu errichtet werden, Mistelbach und Neunkirchen sollen neue Werkstätten bekommen, Amstetten einen Laborzubau, in Waldegg soll der Kückentrakt generalsaniert und in Zistersdorf die Schule um- und ausgebaut werden – ebenso wie in Stockerau II, wo es zusätzlich noch um die Errichtung eines Turnsaales geht. "Unsere Lehrlinge dürfen nicht die Stiefkinder des Schulsystems sein, sondern sollen über ebenso moderne Schulen und Heime verfügen, wie die AHS-, BHS- und BMS-Schüler : Denn alle gemeinsam sind die Träger der Wirtschaft von morgen und haben ein Recht auf bestmögliche Chancen", unterstrich Höger abschließend. (Schluß) nk/wb

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