Maderthaner mit Wirtschaftsmission nach Saudi-Arabien,Oman,Katar

Saudi Arabien-Export 1998 um ein Drittel gewachsen - Nahost-Märkte international heftig umworben

Wien (PWK) - Wirtschaftskammerpräsident Leopold Maderthaner reist am 6. März mit einer großen österreichischen Firmendelegation nach Saudi-Arabien, Oman und Katar. In Riyadh und Jeddah (Saudi Arabien) sowie in Doha (Katar) und Muskat (Oman) wird der WKÖ-Präsident mit Spitzenvertretern von Politik und Wirtschaft zusammentreffen. Vorgesehen ist auch der Besuch des in Bau befindlichen Flachstahlwerkes Hadeed II in der Ostprovinz Saudi-Arabiens - die derzeit größte österreichische Baustelle in Übersee. Die Teilnehmer an der Wirtschaftsmission werden über Vermittlung der Außenhandelsstellen Riyad, Jeddah und Abu Dhabi Gespräche mit lokalen Geschäftspartnern führen. ****

"Die Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen mit diesen Ländern ist angesichts der Asienkrise und des verschärften internationalen Wettbewerbs vorrangig geworden", erklärt WKÖ-Nahostreferent Fritz Langer. Der kräftige Anstieg der österreichischen Exporte nach Saudi-Arabien um ein Drittel auf 2,8 Mrd S im Vorjahr sei ein Beweis für die Richtigkeit der österreichischen Außenwirtschaftspolitik, diese Märkte auch in schwierigeren Zeiten kontinuierlich zu bearbeiten. In den arabischen Ländern hat der persönliche Kontakt oft eine ausschlaggebende Bedeutung, so Langer. Österreich verfüge in diesem Raum über den Vorteil eines hohen und positiven Bekanntheitsgrades.

Offizielle Wirtschaftsmissionen unter hochrangiger Leitung sind ein wichtiges und erfolgreiches Instrument für die Bearbeitung dieser Märkte, betont der Nahostexperte. Der offizielle Rahmen bedeutet eine Referenz für die Firmen, was besonders für Markt-Neueinsteiger unerläßlich ist.

Gute Marktchancen für österreichische Firmen bestehen in den Bereichen Energie, Wasserwirtschaft, Umwelt, Infrastrukturausbau sowie im Spitalssektor. Neben dem klassischen Export gewinnen aber auch andere Formen der Zusammenarbeit immer mehr an Bedeutung, insbesondere im Dienstleistungssektor wie zum Beispiel Sonderanfertigungen, Erstellung von Engineeringkonzepten oder Montagearbeiten bei internationalen Großprojekten. In diesen Bereichen sind vor allem auch kleinere und mittlere österreichische Firmen tätig.

Chancen sieht Langer auch für Österreich als Standort für arabische Investitionen. Aussichtsreich sei ein Wiederanknüpfen an die langjährige Tradition Österreichs als bevorzugtes Fremdenverkehrsland für arabische Gäste, besonders im Heil- und Kurbereich. Umgekehrt besteht derzeit - besonders in Oman - Interesse an österreichischem Tourismus-Know-How, weiß Langer. Das Sultanat sei bestrebt, den Fremdenverkehr auszubauen, um von den Erdöleinkünften unabhängiger zu werden.

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