FP-Rosenkranz: Greißlersterben geht zu Lasten der ÖVP - da hilft auch wählertäuschender Aktionismus nichts

St. Pölten (OTS) - "Mit der Aktion "Kauf im Ort" will die ÖVP des Landes bloß von ihren jahrelangen Versäumnissen ablenken!", kritisierte heute die freiheitliche Landessekretärin LAbg. Barbara Rosenkranz. Sowohl die Raumordnung des Landes als auch die der Gemeinden hätten die konkrete Möglichkeit geboten, dem Wildwuchs von Großmärkten entgegenzuwirken. Rosenkranz: "Auf der Strecke bleiben die kleinen Gewerbetreibenden, die durch die Wirtschaftspolitik des Landes immer weniger werden!" Daneben sehe sie, Rosenkranz, das Problem der sinkenden Mobilität älterer Menschen, die oft ohne Auto einen vielleicht kilometerweiten Weg in den nächsten Supermarkt in Kauf nehmen müssen. ****

Tatenlos und offenbar mit stillschweigender Zustimmung habe gerade die Volkspartei zugesehen, wie Einkaufsriesen die vielen Greißler vom Markt verdrängt hätten. Rosenkranz scharf: "Jetzt für die meist nicht mehr vorhandenen Kleinbetriebe einzutreten, ist eine reine Augenauswischerei!" Die früheren konsumentenfreundlichen Marktstrukturen seien so gut wie zerstört, die ÖVP-Aktion demnach völlig sinnlos. Das politische Versagen der Wirtschaftspolitik von Bund und Land - beide in fester Hand der ÖVP - manifestiere sich zudem im Fehlen jeglicher Reformen. So wäre die steuerliche Belastung besonders für Kleinbetriebe noch immer viel zu hoch und es gebe nach wie vor eine Reihe unnötiger und schikanöser Auflagen, die einen gewinnorientierten Kleinhandel verhinderten, schloß Rosenkranz.

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