Lohner: Angebot für Vertragsverlängerung bis 2006 - doch der "Josefstadt"-Direktor stellt Bedingungen für Verbleib

Wien (OTS) - Helmut Lohner, Direktor des Theaters in der
Josefstadt, verfügt über ein verbindliches Angebot zur Verlängerung seines 2002 endenden Vertrags bis 2006. Das berichtet das Wochenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe.

Lohner stellt in NEWS für seine Bereitschaft zum Verbleib allerdings Bedingungen budgetärer Art. Mit der derzeitigen Jahressubvention sei der erreichte Standard ("Figaro läßt sich scheiden" wurde zum Berliner Theatertreffen nominiert und ist ebenso ausverkauft wie "Das Konzert" und "Des Teufels General") nicht aufrecht zu halten. Absteigen werde das Haus mit seiner Mitwirkung aber in keinem Fall. Er selbst habe seit Amtsantritt drei Filmangebote abgesagt.

Laut Lohner existieren verbindliche Absprachen mit Luc Bondy über weitere Regiearbeiten, auch mit Peter Sein sei man prinzipiell einig. Um diese Projekte verwirklichen zu können, müßten allerdings zumindest bis 2001 acht bis zehn zusätzliche Millionen jährlich zugeschossen werden: In den kommenden Jahren geht eine ganze Schauspielergeneration in Pension. In früheren Jahren wurde der Bedarf stets vom Subventionsgeber abgedeckt. Das ist nun nicht mehr der Fall.

Lohner und sein Ko-Direktor Jungbluth unterschreiben daher auch den von Kulturstadtrat Marboe angebotenen Budgetvertrag über drei Jahre nicht.

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