FP-Mayerhofer: Rascher Bau des Donau-Oder-Elbe-Kanals in Niederösterreich - Wettlauf mit der Slowakei!

St. Pölten (OTS) - Für einen baldigen Baubeginn des Donau-Oder-Elbe-Kanals auf niederösterreichischem Gebiet sprach sich heute erneut der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Leopold Mayerhofer aus. Diese Wasserstraße, so Mayerhofer, sei allein schon aus ökologischen und ökonomischen Aspekten ein Gebot der Stunde. Und bei der Finanzierung - die Kosten für die 38 km lange Trasse in Niederösterreich werden auf vier bis sechs Milliarden Schilling geschätzt - könne man auf eine Unterstützung der EU rechnen. "Der zuständige EU-Kommissär spricht sich seit langem für die Ausdehnung der transeuropäischen Wasserwege aus!", so Mayerhofer. Bereits 1994 hätten die Freiheitlichen einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht.

Nur müsse sich Österreich rasch zu diesem Schritt entscheiden, denn schon bald könnte die Slowakei Mitglied der EU werden und diese Wasserstraße mit EU-Unterstützung auf ihrem Territorium bauen. Mayerhofer: "Das hätte für Niederösterreich extrem negative Folgen; sowohl was Arbeitsplätze als auch den Verkehr betrifft!" Der Kanalbau auf österreichischer Seite ließe vor allem für den heimischen Arbeitsmarkt - insbesondere für den Bezirk Gänserndorf - positive Auswirkungen erwarten. "Schon allein durch den Betrieb der Hafenanlagen würden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen!", erklärte der freiheitliche Mandatar. Außerdem seien Wasserstraßen eindeutig die umweltschonendsten Verkehrswege, weshalb sie auch von Anrainern und Umweltexperten sehr geschätzt würden, betonte Mayerhofer.

Bedenken, daß dieser Kanal die Donau-Auen beeinträchtigen könnte, wischt der freiheitliche Politiker vom Tisch: "Der Nationalpark befindet sich in unmittelbarer Nähe von Eisenbahn, Autobahn, Flughafen und OMV-Lager, und das hat die damaligen Betreiber anscheinend nicht gestört. Ein Wasserweg ist umweltfreundlich und stört diese Naturlandschaft in keiner Weise!" Außerdem werde eine Reduktion der landwirtschaftlichen Flächen nicht zuletzt aufgrund der EU-Agrarpolitik nicht zu verhindern sein, die Umwidmung der für den Kanal benötigten Agrarflächen könne jedoch einen wirtschaftlichen Ausgleich mit sich bringen, schloß Mayerhofer.

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