Nahversorgungszentrum Waidhofen an der Thaya

LR Gabmann: Pilotprojekt für Offensivstrategie

St.Pölten (NLK) - In Waidhofen an der Thaya wurde gestern das Projekt eines Nahversorgungszentrums in der Stadtmitte vorgestellt. Mit Baubeginn im Frühjahr soll es Amts- und Büroräume, ein Dienstleistungs- und Innovationszentrum, Wohnungen, Einzelhandelsgeschäfte und eine Parkgarage mit ca. 200 Stellplätzen beinhalten. Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann sprach in diesem Zusammenhang von einem Pilotprojekt, das man in ganz Europa herzeigen könne, und das dem Waldviertel eine Vorreiterrolle zukommen lasse. Nahversorgung und die Belebung von Orts- und Stadtkernen sei mit neuen Wegen in der Raumordnung und im Gewerberecht zu einer Schwerpunktaktion des Landes geworden, das in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Aktivitäten wie "Ortskern kreativ", die Einsetzung eigener Sachverständiger für die Ortskernbestimmung und NAFES gesetzt habe, die es nur in Niederösterreich gebe.

Zudem sei das Nahversorgungszentrum in Waidhofen an der Thaya das erste Projekt, für das im Rahmen des Eurofit-Programmes (5 Jahre lang 200 Millionen Schilling pro Jahr), Hilfestellungen in einer Größenordnung von 30 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt wurden. In Niederösterreich habe man erkannt, so Gabmann, daß die starke Entwicklung zu Einkaufszentren an Stadträndern zwar vorerst eine Einnahmensteigerung, unweigerlich aber auch sterbende Zentren mit sich bringe. Im Interesse des Landes könne aber nur eine Belebung der Ortskerne liegen, wofür ein Schulterschluß aller nötig sei. In Niederösterreich rede man nicht nur davon, sondern unternehme auch etwas. Er sei überzeugt, so schloß Gabmann, daß diese Offensivstrategie in Waidhofen an der Thaya, die von Eigeninitiative und Verantwortungsbewußtsein für die Stadt und das Geschehen in der Region getragen sei, viele Nachahmer findet.

Das Nahversorgungszentrum, das das Image von Waidhofen an der Thaya als Einkaufsstadt absichern und beleben soll, hat sich zum Ziel gesetzt, dem Kaufkraftabfluß im Ausmaß von 22 Prozent im Jahre 1997 entgegenzuwirken und mehr Frequenz durch neue Anziehungspunkte zu schaffen. Das Dienstleistungs- und Innovationszentrum soll durch Publik Privat-Partnership Unternehmensgründungen optimal unterstützen und innovative Arbeitsplätze schaffen.

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