Memorandum zu Energiefragen

NÖ bietet Tschechien Zusammenarbeit an

St.Pölten (NLK) - Ein Memorandum über die Zusammenarbeit mit der Tschechischen Regierung in Energiefragen hat die NÖ Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung verabschiedet. Dazu Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka: "Wir wollen alternative, erneuerbare Energieträger forcieren. Nur dann kann die zukünftige Generation ohne der ständigen Angst vor einem AKW-Unfall in der Nachbarschaft aufwachsen." Seit der "Zwentendorf-Abstimmung" im Jahr 1978 verfolgt Niederösterreich eine rigorose "Anti-Atom-Strategie". Reaktorunfälle wie in Tschernobyl haben diese Überzeugung gestärkt.

Auch die Frage von möglichen Schäden im Falle eines AKW-Unfalls spielt in der ökonomischen Beurteilung eine wesentliche Rolle. In diesem Zusammenhang muß auf das neue seit dem 1. Jänner 1999 in Kraft getretene österreichische Atomhaftungsgesetz hingewiesen werden. Danach haftet - erstmals in Europa - nicht nur der unmittelbare Betreiber. Es können alle an solchen Projekten Beteiligte zur Verantwortung gezogen werden.

Das Memorandum nennt eine Reihe von konkreten Anknüpfungspunkten:
Zusammenarbeit bei Erarbeitung eines grenzüberschreitenden Energiekonzeptes
Zusammenarbeit bei Erarbeitung von Energieeinsparungskonzepten und -projekten
Zusammenarbeit auf dem Gebiet der erneuerbaren Energieproduktionstechnologien wie zum Beispiel Holz, Biogas, Biodiesel, Solar, Wind und Fernwärme aus biogenen Energieträgern Zusammenarbeit bei Durchführung von Energieprojekten auch im Hinblick auf Finanzierungen im Zuge von EU-Programmen wie zum Beispiel PHARE oder INTERREG
Datenaustausch im Bereich planungsrelevanter Daten wie zum Beispiel Luftgütedaten

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