Forum Biotechnologie: Gentechnik kein parteipolitisches Thema!

Wien (OTS) - Das Forum Biotechnologie wendet sich ganz entschieden gegen eine parteipolitische Vereinnahmung und Falschinterpretation der Ereignisse rund um Arpad Pusztai in Großbritannien. Die Schlußfolgerung von der Grünen Landessprecherin, Eva Glawischnig, daß ein Freisetzungsmoratorium und ein Produktionsverbot von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in Österreich voll berechtigt sind, wird vom Forum auf das Schärfste zurückgewiesen.

Die Diskussion in Großbritannien läßt keinenfalls den Schluß zu, daß die Angstmacherei vor der Gentechnik berechtigt sei. Im Gegenteil distanzierte sich Dr. Pusztai von einem Freisetzungsmoratorium. " Ich bin weder für ein Moratorium noch gar für ein Verbot der grünen Gentechnik", betonte er in mehreren Interviews.

Ziel des Projekts von Dr. Pusztai ist es, geeignete Lektine zu finden, die einerseits für den Menschen gesundheitlich unbedenklich sind, andererseits aber eine insektizide Wirkung haben. An einen Anbau dieser Erdäpfel sowie an eine Kommerzialisierung wurde und wird in dieser frühen Phase nicht gedacht. Bei Dr. Pusztais Fütterungsstudien an transgenen Ratten sollten mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen transgener Erdäpfel untersucht werden, in die zur Erzielung einer Insektenresistenz Lektingene eingebracht wurden. Von vielen Lektinen ist neben deren insektizider Wirkung bereits lange bekannt, daß Sie auch für höhere Tiere und den Menschen schädlich sein können.

Das Forum Biotechnologie befürwortet volle Transparenz bei der Entwicklung transgener Pflanzen und dem Einsatz von Gentechnik in der Lebensmittelproduktion. Ebenso ist dem Forum Biotechnologie die sachliche Information der österreichischen Bevölkerung zum Thema Gentechik und Biotechnologie ein großes Anliegen.

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