Shampoos in Dosenform stellen Gefahrenquellen dar

Prammer: Produktsicherheitsbeirat empfiehlt generell Verwendung von unverwechselbarem Verpackungsmaterial

Wien (OTS) - Seit einigen Jahren werden vor allem Körperpflege-
und Reinigungsmittel in Verpackungen verkauft, die bisher Lebensmitteln vorbehalten waren. Diese Produkte stellen aufgrund der Verwechselbarkeit eine Gefahrenquelle dar. Der Produktsicherheitsbeirat hat daher in seiner letzten Sitzung empfohlen, zum Schutz der KonsumentInnen unverwechselbares Verpackungsmaterial zu verwenden. Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer appeliert an alle Unternehmer, verantwortungsbewußt zu handeln und dieser Empfehlung nachzukommen. ****

Vor allem Kinder laufen Gefahr, diese Produkte mit Lebensmittel zu verwechseln und versehentlich einzunehmen. Typische Beispiele sind Weichspüler in Giebelpackungen oder Shampoos und Dusch-Gels in Flaschen und Dosen, wie sie sonst für Getränke verwendet werden. Verstärkt wird diese Gefahr durch eine besonders anziehende farbliche und aromatische Gestaltung von Verpackung und Inhalt, zeigt Prammer auf.

Auch die Einnahme geringer Mengen solcher Produkte kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Der Produktsicherheitsbeirat im Bundeskanzleramt hat daher in seiner letzten Sitzung empfohlen, Verpackungen von Nicht-Lebensmittel so zu gestalten, daß eine Verwechslung mit Lebensmittel ausgeschlossen ist.

"Für viele KonsumentInnen ist es schwierig, bei einer ähnlichen Verpackung den Unterschied zwischen Lebensmittel und Nicht-Lebensmittel festzustellen. Vor allem zum Schutz der Kleinkkinder appelliere ich an die Unternehmen, verantwortungsbewußt zu handeln und der Empfehlung des Produktsicherheitsbeirates nachzukommen", stellt Prammer abschließend fest. (Schluß)

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