Wiener Liberale: Kein Bedarf für Esterházyparkgarage - Erhaltung der letzten großen Grünfläche Mariahilfs in Gefahr!

Demokratiepolitisch bedenkliche Umfrage zur Esterházyparkgarage gestartet

Wien (OTS) Anläßlich der Informationsveranstaltung gestern Abend gegen die Errichtung der Esterházyparkgarage, die von rund 80 Anrainern besucht wurde, kritisierte heute der liberale Bezirksrat Jürgen Gangoly die Abwicklung der von Bezirksvorsteher Achleitner initiierte Befragung aller wahlberechtigten Mariahilfer als äußerst bedenklich. Anrainer bekämen andere Karten als die restlichen Bewohner zugeschickt und die Fragestellung, ob mit der dringend notwendigen Renovierung der Parkmauer auch eine Garage errichtet werden solle, sei alles andere als objektiv.

Die Garagengegner werden sich am Freitag, dem 5. Februar 1999, erneut treffen und um 10.00 Uhr eine Demonstration vor dem Apollokino starten. Liberale, die Bezirks-SPÖ und die Grünen werden diese Aktion unterstützen, da die umliegenden Garagen Stiftgasse, Lindengasse (in Bau), Atterseehaus, Zieglergasse, Apollogarage und insbesonders die nahegelegene Windmühlgarage mit 453 Parkplätzen nicht ausgelastet sind und die öffentliche Verkehrserschließung in diesem Gebiet mit der U3, der U4 und zahlreichen Buslinien sehr gut ist. "Wenn Liberale, SPÖ und Grüne sich auch im Gemeinderat gemeinsam gegen die Garage aussprechen würden, wäre der Esterházypark gerettet", so Hack.

Für eine eklatante Verschwendung von Steuermitteln hält die liberale Gemeinderätin den Umstand, daß Parkgaragenplätze, für die es überhaupt keinen Bedarf gibt, im Ausmaß von 20% seitens der Stadt Wien gefördert werden. Das seien bei Errichtungskosten von rund 40 Mio. öS immerhin 8 Mio. öS, die sozusagen beim Fenster hinausgeworfen würden.

"Die Rodung von 30 alten Bäumen würde diesen Park, in einem von Grünflächen unterversorgten Bezirk als Erholungsraum für lange Zeit zerstören. Wir werden uns deshalb auch weiterhin für den Esterházypark einsetzen", so Hack und Gangoly abschließend.

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