Motz: Erweiterung der VOR-Kernzone um eine Außenzone

Mit Jahreswechsel erhöhte Tarife erfordern auch Verbesserung des Service

St. Pölten, (SPI) - "Die vom Verkehrsverbund Ostregion (VOR) zum Jahreswechsel durchgeführte Tariferhöhung sollte auch eine Verbesserung des Service nach sich ziehen. In der Zonengestaltung gibt es teils noch Skurrilitäten, die seitens der Fahrgäste nur sehr schwer einsehbar sind. Eine Erweiterung der VOR-Kernzone und eine großzügigere Gestaltung der weiteren Zonen-Überlappungsbereiche ist daher ein Gebot der Stunde", stellt der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete Mag. Wolfgang Motz fest. So ist es nicht einzusehen, daß ein Fahrschein von Langenzersdorf nach Floridsdorf ganze 44,- Schilling - zwei Zonen - kostet, man aber gleichzeitig in der gesamten Wiener Kernzone für weitaus längere Strecken nur 22,-Schilling für einen Fahrschein bezahlt. Die Niederösterreicher sind hier klar benachteiligt, was bei dem hohen Pendleranteil im Wiener Umland nicht länger hingenommen werden kann.****

Weiters sind spürbare Qualitätsverbesserungen noch immer ausständig. So entspricht das eingesetzte Wagenmaterial meist nicht den geforderten Standards von Komfort und Bequemlichkeit, auch dieser Umstand trägt nicht dazu bei, den Pendlern den Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel schmackhafter zu machen. "Niederösterreich muß im Rahmen der derzeit laufenden Verhandlungen zur Neustrukturierung auf eine Erweiterung der Wiener Kernzone um eine Außenzone sowie einer großzügigeren Gestaltung der weiteren Überlappungsbereiche im Wiener Umland drängen. Die Bezirke Wien Umgebung, Korneuburg, Mödling und Gänserndorf würden von diesen Maßnahmen besonders profitieren", ist sich Abg. Motz sicher. (Schluß) fa

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