Über 8000 Unterstützungserklärungen bereits erreicht - Familien - Volksbegehren kann eingeleitet werden

Wien (OTS) - Ein erfreuliches Zwischenergebnis liegt nun eine
Woche vor Ende der Frist zum Sammeln der Unterstützungserklärungen für das Familien–Volksbegehren bereits vor, berichtet erfreut der Präsident des Österr. Familienbundes, Mag. Otto Gumpinger. Über 8000 wahlberechtigte Österreicherinnen und Österreicher, großteils Familien mit Kindern, haben durch ihre Unterschrift vor der Gemeindebehörde oder einem Notar ihre Unterstützung für die im Familien-Volksbegehren angesprochenen Familienanliegen erklärt. Dies ist um so bemerkenswerter als alle Unterzeichner/innen in der Regel dafür während der Dienstzeit das Gemeindeamt persönlich aufsuchen mußten.

Neben dem Karenzgeld für alle, eine Ausdehnung bis zum 3. Lebensjahr des Kindes sobald die erforderlichen Mittel dafür vorhanden sind, einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch mehr Teilzeitarbeitsplätze werden auch der bessere Schutz vor Sekten und Gewalt in den Medien, die Wiedereinführung der Schülerfreifahrt für Schüler und Lehrlingen in den Internaten und der volle Kostenersatz für Zahnspangen gefordert.

Jede abgegebene Unterstützungserklärung wird bereits auf den Gesamterfolg des Volksbegehrens angerechnet. Personen, die jetzt unterschreiben, müssen bzw. dürfen während der Eintragungswoche nicht mehr das Familien - Volksbegehren unterzeichnen.

Jede Unterschrift mehr steigert damit bereits jetzt das Gewicht dieser Familienanliegen. Der Familienbund appelliert deshalb an die Bevölkerung noch bis Freitag dieser Woche, 5. März 1999, Unterstützungserklärungen, die bei den Gemeindeämtern aufliegen oder beim Familienbund (Tel. 02742 / 77304) angefordert werden können, zu unterzeichnen. Die Mitnahme eines amtlichen Ausweises, z.B. Führerschein, ist erforderlich.

Der Familienbund wird dann ab Montag versuchen durch Gespräche mit dem Innenministerium eine Eintragungswoche im September 99 zu erreichen. Formell sind die Unterstützungserklärungen bis Ende 2000 gültig und berechtigen zum jederzeitigen Einbringen eine Antrages auf Abhaltung des Familien-Volksbegehrens.

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