ARBÖ warnt alle Zweiradfans: Hinterlegte Kennzeichen früher als vereinbart wieder zu aktivieren, kann teuer zu stehen kommen

Wien (ARBÖ) - Viele Besitzer von Cabrios und Motorrädern wollen nicht länger warten und die Märzsonne mit ihren Fahrzeugen genießen. Doch der ARBÖ warnt Fahrzeugbesitzer, die ihre Kennzeichen hinterlegt oder freiwillig auf die Benutzung ihres Motorrades verzichtet haben, diese vor dem vereinbarten Zeitpunkt
zu reaktivieren.

"Wird die Wiederausfolgung der hinterlegten Kennzeichen beispielsweise nur einen Tag früher als vereinbart beantragt", so Mag. Elisabeth Brugger-Brandau, volkswirtschaftliche Referentin
des ARBÖ, "fällt der komplette Vorteil der Hinterlegung weg." Das heißt, sowohl die Steuer als auch die Versicherung ist zur Gänze für den Hinterlegungszeitraum zu entrichten.

Teuer kann es auch dann werden, wenn ein Fahrzeug, auf dessen Benützung freiwillig verzichtet wurde, in diesem mit der Versicherung vereinbarten Zeitraum in Betrieb genommen wird und es zu einem Schadensfall kommt, warnt der ARBÖ.

"Dann kommt es auf den konkreten Text im Versicherungsvertrag an", erläutert Mag. Brugger Brandau. Trotz des Benutzungsverzichts besteht grundsätzlich weiterhin Versicherungsschutz, es kann
jedoch ein Schadenersatzbeitrag bis zu ATS 10.000 / EUR 726,73 anfallen.

"Grundsätzlich sollte die Hinterlegungs- oder Verzichtsdauer im vorhinein mit der Versicherung ebenso klar ausgehandelt werden,
wie die Bedingungen für die Zeit der Nichtbenützung", so Mag. Brugger-Brandau, "Diese Abmachungen sind dann für den Versicherungsnehmer bindend."

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