Hofbauer: Ankündigungen Schlögls machen unsere Grenzen nicht dicht

Falsche Organisation unseres Grenzschutzes zeugt von schweren Versäumnissen

Niederösterreich, 2.3.1999 (NÖI) "Die Bevölkerung in unseren Grenzregionen hat nichts von der Ankündigungspolitik unseres Innenministers, seines Zeichens 'Halbe-Halbe-Obmann' der niederösterreichischen Sozialisten. Sein und Schein gehen weit auseinander. Ständig werden neue Geräte ankündigt, doch die Realität sieht anders aus. So gibt es immer öfter schwere Kritik seitens der Personalvertretung am Innenministerium wegen
technischer Mängel an der Ausstattung", stellte der Sicherheitssprecher der Volkspartei Niederösterreich, Johann Hofbauer fest.****

Hofbauer wies auch darauf hin, daß die ständig steigende Zahl an Illegalen auch auf eine völlig falsche Organisation des Grenzschutzes zurückzuführen sei. Schlögl hätte schon längst bilaterale Verhandlungen mit unseren östlichen Nachbarländern aufnehmen müssen. Die Schlepperwege müssen nämlich schon vor unseren Grenzen unterbrochen werden. Bereits vor unseren Grenzen muß dafür gesorgt werden, daß Flüchtlinge aus dem Osten nicht als Touristen einreisen dürfen, ihren Paß an der Grenze zu Österreich wegwerfen und dann nach Österreich einreisen. Schlögl ist hier gefordert, endlich Maßnahmen zu setzen. Frei nach dem Motto:
"Taten statt Worte!", betonte Hofbauer.
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