Österreich braucht eine Wissensstrategie

Was die Regierung verabsäumt, gelingt einer Privatinitiative.

Krems (OTS) - Unter der zunehmenden Komplexität der Informationsgesellschaft stöhnt bereits der Sisyphus des Informationszeitalters. Nahezu jedes Ministerium arbeitet an einem Konzept zur Informationspolitik. Das gleiche gilt für die Länder, Kammern und andere Institutionen. Dieses Zersplittern der "manpower" kann nicht zielführend sein.

Die Formulierung einer nationalen Wissensstrategie zur Umsetzung von erstrebenswerten Strukturveränderungen kann hier konstruktiv entgegenwirken. Das zeigen aktuelle Beispiele aus Finnland und Deutschland. Eine Neupositionierung Österreichs ist dringend notwendig!

Namhafte NGOs, wie die österreichische UNESCO-Kommission und die österreichische Gesellschaft für Dokumentation und Information veranstalteten gemeinsam mit der Föderation für Information und Dokumentation einen prominent besuchten Workshop an der Abteilung für Telekommunikation, Information und Medien der Donau-Universität Krems, um internationales Know-How in Österreich zu versammeln. Der Workshop setzte es sich zum Ziel, Visionen zur Rolle von Information in der Zukunft zu entwerfen und realistische Szenarien für deren Implementierung zu diskutieren. Aus den hier gewonnenen Erkenntnissen wird im Rahmen der Österreichischen UNESCO-Kommission unter breiter Beteiligung ein strategisches Arbeitspapier ausgearbeitet und der Bundesregierung vorgelegt werden.

Die Ergebnisse dieser Veranstaltung und ein an die Politik gerichteter Forderungskatalog werden präsentiert: am 5. März 1999, 10.00 Uhr, Cafe Landtmann, Wien.

Organisatoren des Workshops waren die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK), die Regionalorganisation Europa der Föderation für Information und Dokumentation (FID/ROE) und die Österreichische Gesellschaft für Dokumentation und Information (ÖGDI) mit Unterstützung des Verbandes der Informationswirtschaft (VIW), dem internationalen Netzwerk für Terminologie (TermNet), Infoterm und dem Büro für internationale Forschungs- und Technologiekooperation (BIT). Lokaler Organisator war die Donau-Universität Krems, Abteilung für Telekommunikation, Information und Medien.

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