Ein Drittel aller Kinder fährt ungesichert im Auto mit

Heuer rund 150 Schulklassen bei Aktion dabei

St.Pölten (NLK) - Das Risiko, bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt zu werden, ist für ungesicherte Kinder siebenmal so hoch wie für gesicherte. Dieses dramatische Faktum bildet den ernsten Hintergrund für Spiel und Spaß rund um den Kindersitz. Seit 1994 dürfen nämlich die Kinder im Auto nur im eigenen Kindersitz mitfahren. Aber immer noch ist in Niederösterreich rund ein Drittel der im Auto transportierten Kinder ungesichert unterwegs. Deshalb führen das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) heuer wieder die Aktion "Känguru" an Vorschulen und den ersten und zweiten Volksschulklassen durch.

Im Unterricht wird das Thema durch die Demonstration eines Kindersitzes und einer Handpuppe den jungen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern gezeigt. Leitmotiv ist dabei das Känguru: So wie das Känguru-Junge im Beutel der Mutter geschützt ist, so sind auch die Kinder in ihren Kindersitzen gesichert. Landesweit nehmen heuer wieder etwa 150 Schulklassen an der Aktion teil. Im Vorjahr haben die "Kängurus" auch 88 Kindergartengruppen in Niederösterreich besucht. Bei 26 Elternabenden wurde deutlich gemacht, wie notwendig der Kindersitz ist. Seit Einsatzbeginn ist "Gurti & Co." jedenfalls auf Erfolgskurs: Die Anzahl der Känguru-Aktionen in Kindergärten und Volksschulen wurde seit 1997 verdoppelt.

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