NÖ Pensionisten- und Pflegeheime: 7 Millionen gespart

Besseres Wirtschaften mit regionalen Einkaufsgemeinschaften

St.Pölten (NLK) - Die 51 NÖ Landespensionisten- und Pflegeheime sparten 1998 im Vergleich zu 1997 insgesamt sieben Millionen Schilling ein. Möglich wurde das vor allem durch die regionalen Einkaufsgemeinschaften, wo man gemeinsam Lebensmittel und medizinische Bedarfsartikel einkauft. Die Einkaufsgemeinschaften wurden im März 1997 als Pilotprojekt vom Landeskrankenhaus Tulln und drei Tullner Pflegeheimen gestartet. In Tulln sparte man auf diese Weise 600.000 Schilling pro Jahr. Als nächster Schritt ist daher geplant, daß in die Einkaufsgemeinschaften auch die örtlichen Krankenhäuser miteinbezogen werden. "Unsere Heime und Krankenhäuser sind Dienstleistungsunternehmen und sollen auch nach unternehmerischen Ansätzen geführt werden", betonte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Immerhin würden die Kosten im Gesundheitswesen durch die steigenden Leistungen laufend wachsen. Die Einkaufsgemeinschaften würden für große Einsparungen sorgen, ohne daß sie Auswirkungen auf die Leistung hätten. Prokop:
"In den Heimen müssen zwei Drittel der Kosten von den Bewohnern selbst getragen werden. Die Einsparungen durch Einkaufsgemeinschaften kommen daher auch den Bewohnern zugute."

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