Gebert: Wie lange können wir uns Verzögerungen beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur noch leisten?

Maßnahmen zur Verbesserung der NÖ Verkehrsinfrastruktur liegen längst an und müssen im Interesse der Bevölkerung nun endlich verwirklicht werden

St. Pölten, (SPI) - Einmal mehr wird die Verkehrspolitik der VPNÖ, die mittlerweile immer öfters mit den Stichworten "Flucht nach vorne" charakterisiert wird, zum Mittelpunkt der politischen Diskussion in NÖ. Die NÖ Sozialdemokraten fordern LH Erwin Pröll, der auch gleichzeitig der zuständige NÖ Landesverkehrsreferent ist, vehement auf, längst notwendig gewordene Verkehrskonzepte verwirklichen zu lassen. Der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert will ab sofort mehr Taten sehen, als leere Versprechungen zu hören. Gerade im Wiener Umland nimmt die Verkehrsproblematik rasant und unbestritten zu.****

"Nur in einer gemeinsamen Vorgangsweise der Bundesländer Wien, NÖ und Burgenland kann man der Verkehrsproblematik im Ballungsraum - Wien Umgebung - Herr werden", stellte Abg. Gebert u.a. in der vergangenen Landtagssitzung fest.

Konkret fordert Gebert folgende dringende Maßnahmen:
Errichtung der Wiener Südrandstraße B 301
Neue Donauquerung östlich von Wien sowie neue Donaubrücke bei Traismauer
Ausbau der S 33 sowie Verlängerung der S 33 - S 34 - in Richtung Süden der Landeshauptstadt
Nordautobahn - Notwendigkeit zur wirtschaftlichen Erschließung des Weinviertels
Verbindungsstraße von Kittsee auf die A4 zur Entlastung des Stadtgebietes von Hainburg
Der 4-spurige Ausbau der Südautobahn bis Wr. Neustadt
Der 3-spurige Ausbau der Westautobahn innerhalb der Grenzen Niederösterreichs inkl. Pannenstreifen
Der 3-spurige Ausbau der Flughafenautobahn
Die Erweiterung der VOR-Kernzone in der ersten Ausbauphase bis Mödling, zum Flughafen Wien-Schwechat einerseits und Wolkersdorf und Stockerau andererseits
Verlängerung der Wiener U-Bahn ins NÖ Umland
Einrichtung von Schellbahngarnituren zur besseren Anknüpfung des Flughafens an den öffentlichen Verkehr
Ausbau der Pottendorfer-Linie
kreuzungsfreie Führung der Badener-Bahn und in die Einbindung in das U-Bahnnetz bei Oberlaa
Modifizierung der Schnellbahn S 2 von Gerasdorf bis nach Laa/Thaya Einrichtung von Bezirksbuslinien - Stichwort: "Ostbahnshuttle"

"Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Wiener Umland wäre eine entscheidende Erleichterung für die 290.000 Pendler. Trotz allem sind alle Maßnahmen hinsichtlich der Anforderungen der Wirtschaft, aber natürlich auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger abzustimmen", so der Schwechater Abg. Gebert abschließend. (Schluß) sa

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