Sauer: Zukunft der Bauern steht auf dem Spiel!

Niederösterreich, 1.3.99 (NÖI) Die geplanten dramatischen Kürzungen des Agrarbudgets durch die europäischen Sozialisten sind ein Affront gegen die Interessen einer flächendeckenden nachhaltigen bäuerlichen Landwirtschaft. Eine in diesem Zusammenhang diskutierte Degression der Ausgleichszahlungen um 3-4
% pro Jahr führt die europäische Landwirtschaft direkt in Richtung einer industriellen Großproduktion. "Die von Landwirtschaftsminister Molterer vorgeschlagene Staffelung von Förderungen ab einer gewissen Betriebsgröße findet meine volle politische Unterstützung. Zu glauben, sich mit einem einkalkulierten Bauernsterben lästige finanzielle Verpflichtungen vom Hals schaffen zu können ist und bleibt Illusion", so der niederösterreichische Nationalratsabgeordnete Willi Sauer.****

Linke Regierungen, wie sie derzeit in Europa an der Macht sind, haben generell mit Hilfen für die Bauern eben nicht viel am Hut
und wollen sich nicht mit ständig steigenden Ausgleichszahlungen abfinden. "Was tut Europa mit seinen Arbeitslosen, wenn die Bauern auch noch dazukommen? Laut einer Studie des WIFO sichert derzeit
ein Beschäftigter in der Land- und Forstwirtschaft 3 Arbeitsplätze in vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen", so Sauer. Die Agenda 2000 bedroht daher nicht nur die Existenz der bäuerlichen Familienbetriebe, sondern gefährdet in unmittelbarer Folge viele tausende nichtbäuerliche Arbeitsplätze.

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