Weninger: INTERREG-Programme ausbauen und stärker nützen

Intensivierung der Kontakte diesseits und jenseits der Grenze

St. Pölten, (SPI) – SP-Europasprecher, Landtagsabgeordneter Hannes Weninger, begrüßt die Ankündigung von EU–Kommissarin Wulf-Mathies, das europäische Förderprogramm INTERREG für grenzüberschreitende Investitionen kräftig auszubauen.
"Gerade für Niederösterreichs Grenzregionen ergeben sich daraus für die Projektzeit 2000 – 2006 enorme Entwicklungsmöglichkeiten. Geht es nach den Plänen der Regionalkommissarin Wulf-Mathies könnte das INTERREG Programm doppelt bis dreifach soviel Mittel - rund 200 Millionen
Schilling - zur Verfügung stellen, was gerade für Niederösterreich eine große Chance darstellt”, so Abg. Weninger.****

Bisher stehen Niederösterreich aus diesem Titel 6,24 Millionen
Euro (rund 86 Millionen Schilling) für die Jahre 1995-1999 zur Verfügung, wovon bereits ¾ (75%) ausgeschöpft wurden. Diese Mittel werden gemeinsam vom Land und vom Bund verdoppelt. Mit
den beiden, für Niederösterreich in Frage kommenden Programmen "INTERREG II” – Österreich/Slowakische Republik sowie Österreich/Tschechische Republik - sollten
Entwicklungsunterschiede abgebaut werden und
grenzüberschreitende Investitionen in die Infrastruktur
gefördert werden. INTERREG soll die Nachteile durch die Lage an
den EU-Außengrenzen reduzieren. Gleichzeitig bietet INTERREG
einen echten Anreiz für gemeinsame Projekte mit den Nachbarn jenseits der Grenzen. Deshalb gilt es, diese Programme im Rahmen einzelner Initiativen der Grenzregionen stärker zu nutzen, womit auch einer Forcierung der "grenzspezifischen Außenpolitik” – zwischen Regionen und auch Gemeinden - angestrebt werden muß”,
so der SP-Europasprecher abschließend.
(Schluß) fa

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