Ein Fest für moderne und innovative Verwaltungen

Wien, (OTS) PUMA, das "Pilotprojekt Umweltmanagement
Amtshaus", die Abschleppgruppe der MA 48 und die Wiener Umweltanwaltschaft (WUA) waren die drei Wiener "Projekte", die im vergangenen Jahr am Speyer Verwaltungs-Qualitätswettbewerb teilgenommen haben. Die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer veranstaltet alle zwei Jahre -1998 bereits zum 4. Mal - einen Wettbewerb, an dem Verwaltungseinrichtungen aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich mit ihren Neuerungen und besonderen Leistungen teilnehmen. Der Bewerb dient dem Vergleich ("Benchmarking") besonders moderner Verwaltungen und innovativer
Verwaltungsprojekte. Im Rahmen der Speyerer Qualitätstage im Dezember wurde den Wiener TeilnehmerInnen seitens der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer eine besondere Anerkennung für ihre Verwaltungsmodernisierung ausgesprochen. Die am Qualitätswettbewerb teilnehmenden österreichischen Verwaltungen wurden Freitag bei einem Festakt im Finanzministerium von Staatssekretär Mag. Dr. Wolfgang Ruttensdorfer - der sich für den Bund über einen "Speyer-Preis" für die österreichische Studienbeihilfenbehörde und einen "Speyer-Projektpreis" für den Online-Amtshelfer "HELP" freuen konnte- ausgezeichnet.

Die Wiener Umweltanwältin Dr. Karin Büchl-Krammerstätter erklärte zur Anerkennung für die Umweltanwaltschaft gegenüber der RK: "Ich freue mich besonders über diese Anerkennung. Sie zeigt, daß die Wiener Umweltanwaltschaft den Wettbewerb nicht scheuen muß und wird mir und meinem Team ein Ansporn sein, die hohe Qualität und Kundenorientierung unserer Arbeit weiterhin aufrecht zu
erhalten bzw. noch auszubauen. Wir werden uns auch in Zukunft dem Wettbewerb mit Spitzenverwaltungen stellen, um dadurch Anregungen für weitere Verbesserungen zu erhalten."

Dipl.-Ing. Wolfgang Steinbauer, Leiter der MA 48: "Grundlage für die Beteiligung war der mit Errichtung des Bürogebäudes und Inbetriebnahme des "Flottenmanagementsystems" (Datenfunk- und Aktbearbeitungssystem) eingeleitete Modernisierungsprozeß, der in der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems und der Zertifizierung nach ISO 9001 im Juni 1998 seinen vorläufigen Höhepunkt gefunden hat."

Das Projekt PUMA, das von der Magistratsdirektion-Stadtbaudirektion gemeinsam mit der WUA im Amtshaus Friedrich Schmidt-Platz 5 durchgeführt wird, ersetzt punktuelle Umweltschutzmaßnahmen (Abfalltrennung, Energiesparlampen,...) in einem Amtshaus durch ein umfassendes Umweltmanagementsystem. Damit gelang es, z.B. auch moderne betriebswirtschaftliche Instrumente für die Wiener Stadtverwaltung nutzbar zu machen (betriebliches Umweltmanagement, Projektmanagement, Kennzahlen, Controlling).
PUMA soll auch als Vorbild für Umweltmanagementsysteme in weiteren Amtsgebäuden dienen. Das PUMA-Projektteam erhielt Freitag ebenso wie die Wiener Umweltanwaltschaft und die Abschleppgruppe der MA
48 eine Anerkennungsurkunde.

Dazu Dr. Christine Fohler-Norek, stv. Wiener Umweltanwältin sowie Initiatorin und wissenschaftliche Betreuerin des Projektes PUMA: "Auch für unser Projekt war die Wettbewerbsteilnahme und die damit verbundene Anerkennung sehr ermutigend. So erhielten wir die Bestätigung, daß wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden das Projekt nun zügig und konsequent fortsetzen." (Schluß) hrs

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