ots Ad hoc-Service: Dresdner Bank AG <DE0008046103>

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Der Vorstand der Dresdner Bank AG, Frankfurt am Main, hat dem Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung:

den Vorschlag einer Dividende von unverändert 1,55 DM je Aktie angekündigt. Für den inländischen Aktionär ergibt sich einschließlich eines Körpeschaftsteueranrechnungsguthabens von -,66 DM je Aktie eine Brutto-Dividende von 2,21 DM je Aktie. Für die durch Optionsausübungen erhöhte Anzahl an Aktien errechnet sich eine Dividendensumme von 802 Mio. DM (1997: 777 Mio. DM).

Die Sitzung des Aufsichtsrats, in der der Jahresabschluß festgestellt wird, findet am 8. April 1999 statt, dort wird auch endgültig über die Höhe der Rücklagendotierung beschlossen. Die Bilanzpressekonferenz ist bekanntlich für den 9. April 1999 vorgesehen.

Während der Abschluß der Dresdner Bank AG unverändert nach den Bestimmungen des deutschen Handelsrechts aufgestellt ist, wird der Konzernabschluß erstmals nach den International Accounting Standards vorgelegt.

Der Konzerngewinn vor Steuern ist im Vergleich zu 1997 trotz der Finanzkrisen in den Emerging Markets und den Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten nach den bisher noch als vorläufig zu betrachtenden GuV-Zahlen nur um knapp 7 % auf 2,6 Mrd. DM zurückgegangen.

Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft wurde im 4. Quartal noch einmal kräftig aufgestockt, und zwar auf mehr als 2 Mrd. DM für das Gesamtjahr 1998. Im Bereich der Länderrisiken erfolgten Zuführungen vor allem für das Engagement in Rußland, aber auch für eine Reihe von anderen Ländern (u.a. Brasilien), bei denen sich Rating-Verschlechterungen im Laufe des Jahres ergeben haben. Neben Länderrisikovorsorge resultiert die Steigerung im Vergleich zu 1997 aus nochmals erhöhten Zuführungen für Einzelrisiken in den neuen Bundesländern. Damit sind alle erkennbaren Risiken angemessen vorgesorgt worden.

Bei den Ertragspositionen (Zins- und Provisionsüberschuß sowie Handelsergebnis) haben sich in der Summe Ertragssteigerungen ergeben, vor allem der Provisionsüberschuß hat das Rekordergebnis des Vorjahres deutlich übertroffen. Diese Zuwächse wurden jedoch von dem Anstieg der Verwaltungsaufwendungen, die wiederum eine beträchtliche Erhöhung der investiven Kosten beinhalten, überkompensiert. Hierin sind auch Kosten für die Umstellung auf den Euro und den Jahrtausendwechsel enthalten.

Aus der Veräußerung von Beteiligungen standen Erträge in Höhe von 1 Mrd. DM, die unterjährig bereits anteilig Berücksichtigung fanden, zur Verfügung.

Frankfurt am Main, den 25. Februar 1999

Dresdner Bank AG Der Vorstand

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