Friewald: NÖ setzt seit Jahren Maßnahmen gegen Todesreaktoren aus dem Osten

Grüne Weinzinger sollte sich besser informieren

Niederösterreich, 26.2.1999 (NÖI) "Das Land Niederösterreich betreibt seit Jahren eine aktive Anti-Atom-Politik. So hat sich
der niederösterreichische Landtag in den letzten Jahren bereits mehrmals mit der Problematik der grenznahen Atomkraftwerke befaßt. Seitens der NÖ Landesregierung wurde die tschechische Regierung aufgefordert, eine objektive Prüfung des Temelin-Projektes durchzuführen und eine verantwortungsvolle Entscheidung zu
treffen. Sämtliche Vorwürfe der Grünen, daß sich das Land zu wenig gegen die Todesreaktoren aus dem Osten einsetzt, gehen daher ins Leere und sind auf die kurze Zeit der Grünen im Landtag zurückzuführen. Offensichtlich hat sich die grüne Weinzinger vor ihrer Wahl zur Landtagsabgeordneten mit diesem Thema nicht auseinandergesetzt", erklärte LAbg. Rudolf Friewald.****

Scharfe Kritik übte Friewald auch an den jüngsten "Stimmungsschwankungen" der Grünen zur Erlangung der Macht: Was
der 180-Grad-Schwenk der Grünen in Österreich beim Semmering-Bahntunnel ist, ist der 180-Grad-Schwenk der Grünen in Deutschland beim Ausstieg aus der Anti-Atom Politik. Beide Kehrtwendungen sind einzig und allein auf die Gelüste der Grünen zurückzuführen, an die Macht in der Regierung zu kommen. Eine derartige Politik ist aber sicherlich keine Politik, die wir ernstnehmen können.

Friewald wies in Zusammenhang mit der Anti-Atom-Politk darauf hin, daß Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll einer der Vorreiter in Österreich war, der sich klar gegen die gefährlichen Reaktoren aus dem Osten ausgesprochen hat. Niederösterreich ist Vorreiter in der Alternativenergieerzeugung. Ich erinnere dabei nur an die "Blockheizkraftwerke", die bereits von Delegationen aus Tschechien besucht wurden. Wir werden unser Know How auch in Zukunft den östlichen Nachbarländern anbieten und sie über vernünftige Alternativen zur Atomenergie informieren.
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