Kulturabteilung antwortet FPÖ

Keine Ablehnung eines Mahnmals für vertriebene Altösterreicher - Stadt errichtet generell Mahnmale nicht selbst

Wien, (OTS) Zu einer Aussendung von Stadtrat Johann Herzog (FPÖ) stellt die Kulturabteilung der Stadt Wien fest, daß sie die Errichtung eines "Mahnmals für Opfer der Vertreibung altösterreichischer Minderheiten deutscher Muttersprache" in Wien durchaus nicht ablehne. In der von Herzog zitierten Anfragebeantwortung im Kulturausschuß habe sie lediglich darauf hingewiesen, daß es - seit Ringstraßenzeiten - Prinzip der Stadt sei, Denkmäler nicht selbst zu errichten. Zugleich habe sie jedoch in Aussicht gestellt, ein entsprechendes Projekt - wenn dessen Trägerschaft, Ort der Aufstellung und Gestaltung gesichert seien -koordinierend zu begleiten. Was jedenfalls vermieden werden solle, sei der Eindruck eines von der Behörde beauftragten
Gedenkzeichens. Ausnahmefälle, so die Kulturabteilung, seien das Denkmal gegen Krieg und Faschismus am Albertinaplatz und das Holocaust-Mahnmal auf dem Judenplatz. Hier sei es jedoch darum gegangen, an das unsägliche Leid zu erinnern, das Mitbewohner dieser Stadt anderen Mitbewohnern angetan haben. (Schluß) gab

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