Rupp: Wo bleibt Pröll-Versprechen nach einem vollwertigen Ausbau der Westautobahn?

Aus Parteiräson wird offenbar auch auf die Notwendigkeit eines Pannenstreifens verzichtet

St. Pölten, (SPI) - Einen weiteren "Rückzieher" in Sachen Verkehrspolitik ortet der St. Pöltner SP-Landtagsabgeordnete Anton Rupp bei Landesverkehrsreferent Erwin Pröll. "Die VP-Ankündigungspolitik Marke Pröll und Strasser schlägt immer höhere Kapriolen. Man erinnere sich nur an die mit großem Pomp am 4. Dezember 1998 verkündete Ausbauplanung der Westautobahn in Niederösterreich. LH Erwin Pröll versprach den dreispurigen Ausbau inkl. Pannenstreifen innerhalb der Grenzen Niederösterreichs. Die Menschen atmeten auf - doch nur kurz. Wenige Tage später dementierte der Wirtschaftsminister höchstpersönlich - an einen Vollausbau der Westautobahn ist nicht gedacht. Landesverkehrsreferent Erwin Pröll war bloßgestellt - und heute ist Klubobmann Ernst Strasser schon "stolz und dankbar", wenn nur ein paar hundert Millionen Schilling in den Ausbau der Westautobahn fließen", kritisiert Abg. Anton Rupp.****

Zitat Aussendung APA vom 4.12.1998: "Einen sechsspurigen Ausbau der Westautobahn von Steinhäusl bis zur Landesgrenze bei Enns" fordert LH Erwin Pröll - und "der sechsspurige Ausbau samt Pannenstreifen sei ................. notwendig". "Bei der gestrigen Pressekonferenz von Klubobmann Strasser und VP-Verkehrssprecher Prober war davon keine Rede mehr. Nur wenige hundert Millionen Schilling sollen in den Westautobahnausbau fließen, es wird kein vollwertiger Ausbau auf sechs Spuren erfolgen, kein durchgehender Pannenstreifen wird die Verkehrssicherheit heben", ortet Landtagsabgeordneter Anton Rupp schwere Versäumnisse.

"Wir Sozialdemokraten sind nicht "stolz und dankbar", wie dies Abg. Strasser verkündet, sondern wie die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes "mehr als enttäuscht". Wieder hat sich ein vollmundiges Versprechen des Landesverkehrsreferenten Pröll in Schall und Rauch aufgelöst, wieder werden die Menschen vertröstet und das alltägliche Verkehrschaos wird prolongiert. Pröll und Farnleitner sind offensichtlich ein "Un-Team", die für Niederösterreich nichts weiterbringen. Das erkennen die Menschen immer mehr", so Abg. Rupp abschließend.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN