Überregionale Strategien bei Jahr 2000-Lösungen notwendig

Bill Clinton Beauftragter Jonathan Spalter fordert zu internationaler Zusammenarbeit auf

Wien (Pwk) - "Tatsächlich beschäftigen sich weltweit mehr und mehr Menschen auf technischer Ebene mit dem Jahr 2000-Problem. Es handelt sich jedoch weniger um ein rein technisches, sondern viel mehr um ein zwischenstaatliches Problem. Es bedarf mehr Zusammenarbeit zwischen Privat und Staat auf nationaler, aber auch auf internationaler Ebene", erklärte Jonathan Spalter, Vorsitzender der Arbeitsgruppe für internationale Öffentlichkeitsarbeit der Präsident Clinton Jahr-2000-Beratungsgruppe vor Experten und Journalisten in der Wirtschaftskammer Österreich. ****

"Wir in den USA haben 25 Arbeitsgruppen eingesetzt und das Problem auf Regierungsebene unter die Verantwortung von Präsident Clinton gestellt. Für den US-Kongress hat das Jahr 2000-Problem Priorität Nummer Eins. Erst vor kurzem verabschiedete dieser die Gesetzesvorlage zur Beschränkung der Haftung von Unternehmen, die über die Jahr 2000-Fähigkeit ihrer Produkte informieren. Das Jahr 2000 bedarf einer breiten Öffentlichkeitsarbeit unter dem Motto "keine Panik, aber Vorsorge". In den USA geschieht diese Informationstätigkeit zusätzlich auch über Schulen, kirchliche Vereinigungen und auf Gemeindeebene.

Spalter betonte die notwendige weltweite Zusammenarbeit anhand des Beispieles, daß 95 Prozent aller Güter nach USA per Schiff transportiert werden, 97 Prozent dieser Schiffe aber unter ausländischer Flagge fahren. Bereits daran sei die Notwendigkeit der überregionalen Handhabung der Jahr 2000-Umstellung erkennbar. Weltweit bezifferte Spalter die reinen Umstellungskosten mit einem Betrag von 600 Mrd US-Dollar, warnte aber davor, daß die Folgekosten aus möglichen Rechtsstreitigkeiten ein Vielfaches davon ausmachen können.

Aus US-Sicht gibt es kein Allheilmittel für den "Jahr-2ooo-Virus", außer die verbleibende Zeit bestmöglich für Aufklärung, Sanierung und Erstellung von Notfallplänen zu nutzen. Von den 700.000 amerikanischen Klein- und Mittelbetrieben haben bisher erst 60 Prozent das Problem in Angriff genommen. Wobei in den USA Informationen an die Unternehmen, ähnlich wie von den Wirtschaftskammern und WIFIs in Österreich, durch Informationsveranstaltungen, Broschüren, eine eigene Web-Seite etc erfolgen.

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