"Sofortführerscheine" nach bestandener Fahrprüfung

Pilotversuch in Fahrschulen in Oberndorf und Seekirchen -Schausberger: Ein weiterer Schritt in Richtung mehr Bürgernähe

Salzburg (OTS) - Sofort nach bestandener Führerscheinprüfung
ins Auto steigen und losfahren. Diese Vorstellung war bisher für viele Führerscheinneulinge ein Wunschtraum. Ab heute ist dies anders! Heute, Donnerstag, 25. Februar, startet nämlich in den Fahrschulen von Oberndorf und Seekirchen ein Pilotversuch:
Führerscheinkandidaten, die ihre Theorie- und Praxisprüfung erfolgreich bestanden haben, können ihren Führerschein sofort mit nach Hause nehmen. Dieses Pilotprojekt der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung soll vorerst ein halbes Jahr lang in den beiden Fahrschulen laufen. Möglich geworden ist dies alles durch ein
neues Computerprogramm, das mit Hilfe des Internet in ganz Österreich verfügbar ist. Durch die Möglichkeit, sofort im Anschluß an die bestandene Fahrprüfung den Führerschein auszuhändigen, werde ein weiterer Schritt in Richtung mehr Bürgernähe und weniger Bürokratie vollzogen, stellte Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger dazu fest. Bisher war es nämlich notwendig, daß der/die "frischgebackene" Führerscheinbesitzer/in die Lenkerberechtigung im Kraftfahrzeugamt der Bezirkshauptmannschaft abholt. Dies war normalerweise zwei
Tage nach bestandener Prüfung möglich.

Der Pilotversuch wird heute nachmittag offiziell von Landesamtsdirektor Hofrat Dr. Heinrich Marckhgott und Bezirkshauptmann Mag. Reinhold Mayer in der Fahrschule Riefler in Oberndorf gestartet. Die neue Vorgangsweise bringe nicht nur für die Führerscheinbesitzer erhebliche Vorteile, sondern auch für die Bezirkshauptmannschaft eine Arbeitsentlastung, so Bezirkshauptmann Mayer. Bisher hat die Fahrschule nach bestandener Prüfung die Unterlagen an die Bezirkshauptmannschaft geschickt. Dort stellte
ein Sachbearbeiter den Führerschein aus. Nun wird die Lenkerberechtigung an Ort und Stelle in der Fahrschule
ausgestellt. Die erforderlichen Gebühren werden vom Sachverständigen eingehoben. Damit gibt es für Führerscheinwerber keine unnötigen Wartezeiten mehr.

Durch das neue Führerscheinprogramm können Arbeitsabläufe, die bisher nur in der Bezirkshauptmannschaft möglich waren, auch bei den Fahrschulen durchgeführt werden. Dazu zählen die Annahme der Anträge auf Erteilung einer Lenkerberechtigung, die Prüfung der erforderlichen Unterlagen (wie beispielsweise Ausweis, Meldeschein, ärztliches Gutachten), die Durchführung der erforderlichen Erhebungen, die Einteilung zur Abnahme der theoretischen (Computerprüfung) und der praktischen Fahrprüfung, die Erteilung der Lenkerberechtigung und damit verbunden die Ausstellung des Führerscheines.

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