Suchtvorbeugung wird weiter forciert

Prokop: Ein Schwerpunkt unserer Jugendpolitik

St.Pölten (NLK) - Neben der Gewaltprävention wird im heurigen Jahr die Suchtvorbeugung einen wesentlichen Schwerpunkt der niederösterreichischen Jugendpolitik darstellen, erklärte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die bisherigen Initiativen des Landes. Gerade der Neubeginn der Fachstelle für Suchtvorbeugung solle auch nach außen hin dokumentieren, daß sich das Land diesem Thema im besonderen Maß widmen wird. Prokop: "Der Drogenkonsum hat nicht nur verheerende Folgen für Gesundheit und soziale Beziehungen, sondern stellt auch ein großes Problem für die Sicherheit am Arbeitsplatz dar. Und natürlich ist auch der Zusammenhang zwischen Drogen und Kriminalität besonders besorgniserregend."

Die Jugendlichen kommen heute viel früher mit Drogen in Kontakt als ihre Altersgenossen noch vor einigen Jahren. Darüber hinaus haben Drogen Eingang in soziale Gruppen gefunden, die dafür früher nicht anfällig waren. So hat eine EU-weite Befragung unter 15- bis 16jährigen Schülern ergeben, daß mehr als 4 Prozent - in einigen Staaten sogar bis zu 30 Prozent - schon mindestens einmal eine illegale Droge probiert haben.

Information und Aufklärung können wesentlich dazu beitragen, Jugendliche von Drogen fernzuhalten. Sie sind aber auch für Drogenabhängige sehr wichtig, um sie zum Ausstieg zu bewegen, oder wenigstens dazu, den Drogenkonsum zu reduzieren. Prokop abschließend:
"Es ist daher wichtig, eine breite Palette der Suchtprävention anzubieten, wobei es besonders darauf ankommt, die Persönlichkeit unserer Kinder zu stärken und zu entwickeln."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2180Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK