EDV-Probelauf für das Jahr 2000

NÖ Landesverwaltung schließt Umstellungsprobleme aus

St.Pölten (NLK) - "Die niederösterreichischen Landesbürger brauchen nicht zu befürchten, daß es beim Jahrtausendwechsel wegen falsch reagierender Informationssysteme des Landes Probleme gibt", versichert der für EDV-Systeme in der NÖ Landesamtsdirektion zuständige Beamte Mag. Rainer Gronister. Denn von Anfang an wurde die Informationstechnologie so ausgelegt, daß mit dem Jahr 2000 keinerlei Probleme entstehen können. Von März bis Juni gibt es überdies in 50 Dienststellen des Landes einen Computer-Testlauf, in dem das Jahr 2000 simuliert wird. Vorhandene Schwächen können dadurch rechtzeitig behoben werden.

Betroffen sind von möglichen umstellungsbedingten Problemen des Jahrtausendwechsels alle Systeme, die ihren Betrieb mit Datenverarbeitung bewältigen, z.B. der gesamte Förderungsbereich (Wohnungs-, Arbeitnehmer-, Familien-, Wirtschaftsförderung etc.), die Landesbuchhaltung, die Personalverwaltung, Grundwasser- und Trinkwasserüberwachung, Gewerbe, Sozialhilfe bis hin zum System für Verwaltungsstrafen. Bei zugekauften Computerprogrammen wurde die Umstellung schon bis 1998 abgeschlossen. Projektgruppen stellten außerdem sicher, daß die Systeme für die Haustechnik auch ab dem 1. Jänner 2000 problemlos funktionieren.

"Wir wissen, daß sich der Bund mit dem Wechsel zum Jahr 2000 bereits intensiv auseinandergesetzt hat. Wir nehmen daher an, daß es auch in diesen Bereichen, wo es beispielsweise um Kraftfahrzeug-Zentralregister, um Fremdenpolizei und um andere Bereiche geht, zu keinen Problemen kommen wird", betont Mag. Gronister. Ein weiteres "Sorgenkind" wäre die Kfz-Zulassung: Sie wird aber künftig über die Versicherungen abgewickelt. Da es sich hier um ein neues System handelt, sind Probleme auszuschließen. Die niederösterreichischen Gemeinden, ebenfalls durchwegs EDV-abhängig, sollten sich, so Mag. Gronister, die "2000-Fähigkeit" ihrer Hard- und Software schriftlich von ihren Lieferanten bestätigen lassen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK