AKNÖ-Präsident Staudinger: Gleiche Chancen für ältere Arbeitnehmer sicherstellen

Sozialpartnerpakt für ältere Arbeitnehmer ist begrüßenswert

Wien (OTS).- "Die Verwirklichung gleicher Chancen für ältere ArbeitnehmerInnen muß eines unser obersten Ziele sein, denn schließlich geht es dabei um Menschen, die durch ihre jahrzehntelange Arbeit großen Anteil am Erfolg der heimischen Wirtschaft haben". Das stellt der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger, zur heutigen Übergabe des Maßnahmenpakets der Sozialpartner für ältere Arbeitnehmer an Bundeskanzler Klima fest. Staudinger begrüßt die von AK, ÖGB, Wirtschafts- und Landwirtschaftskammer gemeinsam erarbeiteten Vorschläge und hofft, daß die einzelnen Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung ehebaldigst umgesetzt werden.

"Ich spreche mich klar gegen eine Altersdiskriminierung aus. Gleiche Chancen für jüngere und ältere Arbeitnehmerinnen sind ein unabdingbare Vorausstetzung für eine faire und gerechte Arbeitswelt", so Staudinger weiter. Der AKNÖ-Präsident zeigt sich optimistisch, daß der "vernünftige, sozialpartnerschaftliche Kompromiß schon bald erste Erfolge bringt".

Präsident Staudinger hält fest, daß die Betriebe auf ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf ältere, in der Regel sehr qualifizierte Beschäftigte nicht verzichten können. Mit dem Älterwerden im Beruf steigen Erfahrung, Urteilsfähigkeit und Weitsicht, es sinken Streß und Fehlentscheidungen, so Staudinger. Selbstverständlich müßten aber auch die Arbeitnehmer bereit sein, ständig dazuzulernen.

Deshalb seinen gezielte Umschulungs- und Ausbildungsprogramme sehr wichtig, die den älteren Arbeitnehmern helfen, auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und so nicht vom Arbeitsmarkt verdrängt zu werden. Staudinger begrüßt in in diesem Zusammenhang den vorgeschlagene Ausbau von Arbeitsstiftungen und stiftungsähnlichen Maßnahmen und auch die nun der Bundesregierung übergebenen Vorschläge enthielten "sehr viele positive Ansätze". Jedenfalls müßten Unternehmer, die Ältere kündigen, stärker in die Pflicht genommen werden, meint Staudinger abschließend.

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