Jörg Haiders Traumgage - eine Million für drei Sitzungen

Als Klubchef nur dreimal in der Präsidial-Sitzung des Parlaments - Pensionsanspruch von 172.000 Schilling -Abfertigungsanspruch: 1,7 Millionen Schilling

Wien (OTS) - In der Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins News wird aufgedeckt, daß FP-Chef Jörg Haider für seine Funktion als Klubobmann der Freiheitlichen im Parlament 1998 insgesamt 980.000 Schilling zustanden (70.000 Schilling brutto, vierzehnmal jährlich, zusätzlich zu den 100.000 Schilling brutto, vierzehnmal jährlich, die ihm als Abgeordneten zustehen).

Für Aufregung im Parlament sorgt, daß sich Haider im letzten Jahr - rechtmäßig - bei rund 90 Prozent der Sitzungen der Parlamentspräsidiale vertreten ließ. Haider nahm laut Aufzeichnungen des Parlaments nur an drei dieser wichtigsten Sitzungen für die politische Arbeit eines Klubobmanns teil. Und bekam dafür somit aus Steuergeld 327.000 Schilling pro Sitzung überwiesen - ungefähr so viel, wie ein Österreicher durchschnittlich pro Jahr verdient.

Ebenfalls bemerkenswert: Jörg Haider, der seiner Partei Pensions-Enthaltsamkeit verordnete, wird nach seinem Ausscheiden aus der Politik als einem der längstdienenden Mandatare Österreichs, ab dem 55. Lebensjahr eine Spitzenpension von 172.034 Schilling zustehen. Für die "Überbrückung" der sechs Jahre, die der 49-jährige bis zur Pensionsauszahlung warten muß, ist ebenfalls gesorgt:
Altpolitiker Haider stünden derzeit 1,7 Millionen Schilling Brutto-Abfertigung zu.

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