AUVA 1998: Weniger Unfälle, bessere Bilanz

Wien (OTS) - Bergab ging es im vergangenen Jahr 1998 mit den Arbeits- und Schülerunfallzahlen, aufwärts mit der wirtschaftlichen Bilanz. Dies erklärten Obmann Wolfgang Hausberger und der Generaldirektor der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), Wilhelm Thiel, heute Mittwoch, 24. Februar 1999, in einer Aussendung.

So sank die Zahl der Arbeitsunfälle von 1997 auf 1998 um 4,3 Prozent. Waren es 1997 noch 128.749 Arbeitsunfälle, sank die Zahl auf 123.163. Drastisch, wenn auch nicht signifikant, gestaltete sich auch die Abwärtsentwicklung bei den Unfalltoten: von 243 im Jahre 1997 sank die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle 1998 um 13,2 Prozent auf 211. Bei den Schülerunfällen sank die Unfallzahl von 58.592 im Jahre 1997 auf 53.011 im vergangenen Jahr, was einen Rückgang von 9,5 Prozent bedeutet.

Für die AUVA, soziale Unfallversicherung für mehr als vier Millionen Österreicherinnen und Österreicher, sind diese erfreulichen Zahlen auf gute gemeinsame Präventionsarbeit und zunehmendes Sicherheitsbewußtsein in Betrieben und Schulen zurückzuführen.

Erfolgreich konnten die Unfalversicherer nicht nur in der Schadensbilanz das vergangene Jahr abschließen. Auch die wirtschaftliche Situation gestaltete sich positiv. So stiegen die Einnahmen der sozialen Unfallversicherung 1998 um 2,9 Prozent gegenüber dem Jahr 1997, obwohl sich die Kosten für Versicherungsleistungen - Unfallrenten. Erste Hilfe, Unfallheilbehandlung und Prävention - um 7 Prozent erhöhten. Allein für Prävention wurden im vergangenen Jahr 1998 um 35 Millionen Schilling mehr als im Vorjahr ausgegeben, während der Verwaltungsaufwand lediglich um 0,7 Prozent gestiegen ist. Das verbesserte Gesamtergebnis führte dazu, daß der Mehrertrag von 326 Millionen auf 796 Millionen Schilling gesteigert werden konnte. Ein Mehrertrag, der die Investitionstätigkeit der AUVA im laufenden und im kommenden Jahr sichert: derzeit sind Großprojekte wie der Neubau des Unfallkrankenhaus Linz, Umbauten der Unfallkrankenhäuser Wien-Meidling, Klagenfurt und Salzburg sowie Neubauten von Schwesternwohnhäusern im Gange.

Aber auch eine wichtige neue Präventionsaufgabe, die Betreuung von Kleinst- und Kleinbetrieben gemäß Artikel VI des Arbeitnehmerschutzgesetzes wurde entsprechend Nationalratsbeschluß zu Jahresbeginn von der AUVA übernommen.

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