ots Ad hoc-Service: Berliner Elektro Holding <DE0005214506>

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Die Berliner Elektro Holding AG (BEH), Berlin, beabsichtigt das Going Public von weiteren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften im Neuen Markt.

Die BEH hat entschieden, ihren Unternehmensbereich Bankentechnik im Herbst 1999 an die Börse zu führen. Die BE Gruppe Bankentechnik AG (BEG), Frankfurt am Main, plant im Geschäftsjahr 1999 einen Umsatz von rd. 220 Mio. DM mit gruppenweit 625 Mitarbeitern. Die BEG hat ihren Aktivitätenschwerpunkt im Geschäftsfeld IT-Software und -Service für die Finanzdienstleistungsbranche.

Die niederländische BE Semiconductor Industries N.V. (BESI), Führungsgesellschaft des BEH-Unternehmensbereichs Chipmontagetechnik, erwägt gemeinsam mit der Lübecker Possehl- Gruppe und der in Hongkong ansässigen Holam-Holding, voraussichtlich ebenfalls noch in 1999, den Börsengang des Mitte 1997 gebildeten Joint Ventures Possehl BESI Electronics N.V. (PBE), Drunen (NL). Der Neue Markt steht auch hier als Plattform zur Diskussion. BESI ist seit 1995 an der NASDAQ in New York sowie im Amtlichen Handel der Frankfurter Börse notiert. PBE hat im Geschäftsjahr 1998 rd. 300 Mio. DM Umsatz erzielt. In mehreren Produktionsstätten mit Schwerpunkt in Südostasien beschäftigt die Gesellschaft rd. 2.000 Mitarbeiter. PBE ist spezialisiert auf die Herstellung und das Platieren von Systemträgern für Chips auf sogenannten Leadframes und der größte Anbieter außerhalb Japans. BESI hält an PBE eine qualifizierte Minderheitsbeteiligung (30%).

Über diese Kapitalmarkttransaktionen hinaus beabsichtigt die BEH, zukünftig ihr Engagement im Kapitalmarkt durch das Going Public weiterer Unternehmen zu verstärken. Ein Projekt in diesem Sinne ist die im Bereich Multimedia und intelligente Systeme tätige Neurotec Hochtechnologie GmbH, Friedrichshafen. Mitgesellschafter bei Neurotec sind u. a. die Karstadt AG, Essen, und eine Investmentgesellschaft der niederländischen ABN-AMRO Bank.

Der Vorstand beabsichtigt, bei allen zukünftigen Going Public-Vorhaben von Unternehmen, an denen die Berliner Elektro mehrheitlich beteiligt ist, den BEH-Aktionären eine bevorrechtigte Zuteilung eines angemessenen Teils des Emissionsvolumens zu sichern. Soweit die hierfür reservierten Aktien nicht ausreichen, wird ein Losverfahren eingesetzt.

Der Aufsichtsrat der BEH beschloß in seiner Sitzung am 23.2.1999, der Hauptversammlung am 30.6.1999 die Umstellung auf die Stückaktie und die Ermächtigung zum Aktienrückkauf von bis zu 10 % des Grundkapitals vorzuschlagen. Die BEH wird zudem die Aufnahme in den geplanten SMAX beantragen.

Für die Berliner Elektro Holding AG erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 1998 einen Jahresüberschuß in Höhe von voraussichtlich rd. 30 Mio. DM.

Für den BEH-Konzern lag der Umsatz in 1998 mit rd. 1,7 Mrd. DM auf Vorjahresniveau. Rückläufige Umsatzerlöse verzeichneten die Unternehmensbereiche Verkehrstechnik und Chipmontagetechnik. Ursache hierfür sind u. a. Projektverzögerungen im Rekonstruktionsgeschäft bzw. die zyklische Entwicklung in der Halbleiterindustrie. Die Unternehmensbereiche Elektrotechnik, Bankentechnik und Hochtechnologie weisen Umsatzsteigerungen aus.

Die Gesellschaft plant für des laufende Geschäftsjahr 1999 ein Umsatzwachstum und eine weitere Steigerung des Konzernergebnisses.

Der Vorstand

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