FPÖ-Vorschlag für Gartenstadt "Flugfeld Aspern"

Wien, (OTS) Als positiven Impuls wollen FPÖ-Klubobmann Mag. Hilmar Kabas und der Freiheitliche Stadtrat Walter Prinz ihren Vorschlag für eine Gartenstadt auf dem Areal des ehemaligen Flugfeldes Aspern verstanden wissen. In einem Pressegespräch am Mittwoch erläuterten die FPÖ-Politiker ihre Idee:

Mit einem ausgewogenem Nutzungsmix soll dem Landschaftscharakter Rechnung getragen werden. Folgender Teilungsschlüssel wird vorgeschlagen: Wohngebiet 46 Prozent, Gewerbefläche 12 Prozent, zusammenhängende Spiel- und Wohnungsflächen 8 Prozent und 34 Prozent wird für Renaturierungsgebiete wie Grün- und Erholungsgebiete vorgesehen. Entstehen sollen in diesem Gebiet Reihen- und Einfamilienhäuser sowie Kleingärten, alles im Eigentum. Nachdem die U 2/5 in dieses Gebiet bereits geplant ist und auch eine Schnellbahnstation dort bereits besteht, wäre die Anbindung an den öffentlichen Verkehr gegeben. Man könnte, so Kabas und Prinz, die U 2/5 auch in die S-Bahn münden lassen und so einen öffentlichen Verkehrsknotenpunkt schaffen. Im Zuge der Errichtung des General Motors-Werkes wurden bereits Ver- und Entsorgungsleitungen an das Plangebiet herangebracht.

Mit diesem Nutzungsvorschlag solle Anstoß gegeben werden für eine sinnvolle Stadterweiterung ohne Mamutprojekte und wo man annehmen könne, daß die Menschen gerne hinziehen, betonten die FPÖ-Politiker. Für ein Kleingartenhaus mit Grundanteil seien ca. 1,5 Millionen zu veranschlagen, für ein Einfamilienhaus etwa 3,5 bis 3,7 Millionen Schilling. Diese Preise seien günstig und auch realisierbar, erklärten Kabas und Prinz. Mit diesem Vorschlag könnte einerseits ein Angebot an die Einfamilienhausbauer erfolgen und damit eine Abwanderung nach Niederösterreich verhindert
werden. Andererseits könnte die Stadt Wien "aus ihrer verfehlten Grundankaufspolitik doch noch Nutzen ziehen". Die Stadt hat diese Liegenschaft vor Jahren um mehr als 1,2 Milliarden Schilling erworben und wollte dort Betriebsansiedlungen vornehmen. "Außer
dem General Motors-Werk gelang aber nichts und es wurde eine sündteure Grundstücksfehlspekulation", kritisierten Kabas und Prinz.

Die Stadt sollte in nächster Zeit einen Gestaltungswettbewerb ausschreiben, der sich aber an dem vorgeschlagenen Nutzungsmix orientieren müßte. Dann müßten Umwidmung und Aufschließung erfolgen. Die ersten Einfamilienhäuser könnten bereits 2005 oder 2006 stehen, zu einer Zeit, wo nach Meinung von Kabas und Prinz
auch die U 2/5 bereits in Betrieb sein sollte. (Schluß) js/vo

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