Wiener und Salzburger Liberale: Private Initiativen im Bereich Kinderbetreuung müssen gefördert werden!

Bolena: "Kindergartenmilliarde" schafft die notwendigen Voraussetzungen"

Wien (OTS) Den Ausbau des Angebots an Kinderbetreuungseinrichtungen, die Errichtung und Förderung von Betriebskindergärten und -horten sowie die Förderung von Kindergruppen forderten heute Maria Wolff, Kandidatin des Liberalen Forums für den Salzburger Landtag, und Alexandra Bolena, Sozialsprecherin des Wiener Liberalen Forums, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Salzburg.

Nur wenn Betreuungsplätze für Kinder in ausreichendem Maße zur Verfügung stünden, hätten Frauen gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Besonders für die Ein- bis Dreijährigen gebe es noch immer zu wenige Betreuungsplätze. "Gerade 7% aller Kinder unter drei Jahren können in Salzburg betreut werden", so Wolff. In Wien sind zwar immerhin fast 40% Betreuungsplätze vorhanden. Das Liberale Forum fordert aber eine Anhebung auf 55%. "Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder dieses Alters wird auch in Zukunft stark ansteigen. Dementsprechend müssen staatliche und private Betreuungseinrichtungen gefördert werden", betonte die Wiener Sozialsprecherin Alexandra Bolena.

Salzburg kann mit rund 30 Millionen öS aus der sogenannten "Kindergartenmilliarde" rechnen. Die Liberalen werden darauf drängen, daß diese Mittel möglichst sinnvoll eingesetzt werden. "In Wien haben sich nach Ausschüttung der 'Kinderbetreuungsmilliarde' die Errichtungs- und Betriebskosten plötzlich horrend verteuert. Das Errichten von 'Vorzeigeobjekten' war mit einem Mal wichtiger als die Bedarfsdeckung", berichtete Bolena.

Dementsprechend fordern die Salzburger Liberalen eine möglichst breite Streuung der Gelder aus der "Kinderbetreuungsmilliarde" und aufgrund der langfristigen finanziellen Entlastung des öffenlichen Haushalts eine Bevorzugung von privaten Initiativen bei der Mittelvergabe. "Mögliche private Träger müssen gezielt angesprochen werden", so Wolff, die nach dem 7. März in diesem Sinn im Landtag und Gemeinderat tätig werden will. Die Wiener Liberalen werden in der kommenden Gemeinderatssitzung am 26. Feber einen entsprechenden Antrag einbringen.

Da jede institutionalisierte Kinderbetreuung an ihre Grenzen in Sachen Flexibilität stoßen würde, werde der Förderung von Kindergruppen verstärkte Bedeutung zukommen. "Die Wiener Liberalen haben sich bereits verstärkt für die Förderung der Wiener Kindergruppen und Sicherstellung ihrer Finanzierung eingesetzt. Die Kindergruppen dürfen nicht im Stich gelassen werden", sagte Bolena. Wolff betonte, daß diese Initiative auch von den Salzburger Liberalen mitgetragen werde, die die Unterstützung der Kindergruppen in Salzburg zu einem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit machen werden.

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